Zum Inhalt springen

Header

Das Bild zeigt Vater und Mutter mit ihrer Tochter beim Spielen.
Legende: Familie Aebi Schweizerisches Rotes Kreuz
Inhalt

Spendensammlung «Coronavirus» 37,2 Millionen Franken für die Hilfe in der Schweiz gesammelt

Die Glückskette hat im Rahmen der Spendensammlung «Coronavirus» seit dem 23. März bisher 37,2 Millionen Franken für die Hilfe in der Schweiz gesammelt. Damit unterstützt die Glückskette 81 Organisationen in der Soforthilfe, Überbrückungshilfe, Lebensmittelhilfe und Nothilfe.

81 Organisationen leisten Hilfe

Die Glückskette unterstützt bisher mit 9,8 Millionen Franken Hilfsprojekte für Menschen in der Schweiz, die von der Coronavirus-Pandemie und den damit verbundenen Massnahmen und deren Folgen besonders betroffen sind.

Die Hilfe läuft einerseits über zwei bewährte Partner der Glückskette: Caritas Schweiz mit ihren Regionalorganisationen und das Schweizerische Rote Kreuz mit seinen kantonalen Verbänden.

Andererseits konnten dank Glückskettespenden acht nationale Organisationen ihre Unterstützung für Menschen in Not ausbauen.

Darüber hinaus erhalten weitere 71 regionale und lokale Organisationen finanzielle Unterstützung für die Verteilung von Lebensmittelhilfe und Nothilfe. Im Moment evaluieren die Programmverantwortlichen der Glückskette und die externen Experten 17 weitere Finanzierungsanträge.

Wie kann man spenden?

Box aufklappenBox zuklappen

Spenden können auch nach dem 16. April noch online unter www.glueckskette.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster angemeldet oder per E-Banking auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Coronavirus» überwiesen werden.

Wie kommt man als betroffene Person zu Geld?

Wer sich selbst in einer Notlage befindet, die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst wurde, und Hilfe benötigt, kann eine der sechs Organisationen kontaktieren, mit denen die Glückskette für die Soforthilfe zusammenarbeitet. Dazu zählen die folgendenen Hilfswerke:

  • Caritas
  • Schweizerisches Rotes Kreuz
  • Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH
  • Heilsarmee
  • Pro Senectute
  • Pro Infirmis
Video
Corona – Grundbedarf für die Bedürftigsten decken
Aus mitenand vom 13.04.2020.
abspielen

Wie lange dauert die Sammelaktion «Coronavirus»?

Die Spendensammlung ist am 23. März 2020 gestartet und dauert offiziell bis am 16. April, dem nationalen Solidaritätstag. Gespendet werden kann aber auch danach noch.

Welche Auswirkungen hatte die Coronavirus-Pandemie auf den nationalen Solidaritätstag?

Aufgrund der Corona-Sicherheitsbestimmungen gab es keine herkömmliche Sammeltelefonzentrale, in der Freiwillige am nationalen Sammeltag Spenden entgegen nahmen. Normalerweise sitzen am Telefon auch Schweizer Prominente, die sich bei den Geldgebern bedanken. In diesem Jahr hat die Glückskette eine andere Form des Dankens organisiert: Wer spendete, konnte wählen, von welcher SRF-Moderatorin oder von welchem SRF-Moderatoren er ein Dankeschön per Videobotschaft erhalten wollte.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Alfons Bauer  (frustriert)
    Glückskette ist so altmodisch. Viele junge Leute machen Spende-Livestreams auf Youtube und Twitch um Geld für Hilfsorganisationen zu sammeln. Sie animieren die Zuschauer und bringen ihnen gleichzeitig Unterhaltung und Interaktion.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Wenn ich die Auflistung der zahlreichen Hilfsorganisationen sehe, wird mir fast anders. Und es ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs nebst anderen Hilfswerken, Fachstellen und sonstigen Interessenvertretungen. Ich glaube nicht, dass all diese Leute ehrenamtlich arbeiten. Zudem ist mir der Zweck schleierhaft. "notleidende ohne Obdach" gab es schon vor der Krise, wieso braucht diese Anspruchsgruppe jetzt plötzlich mehr? Ich finde einen Weg, irgendwie privat direkt zu spenden/mitzuwirken.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Margot Helmers  (Margot Helmers)
      Viele Anlaufstellen für Obdachlose sind geschlossen, deshalb braucht es jetzt mehr Unterstützung.
  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    ...fragt mal euren Coiffeur um eine Spende hier! (aber bitte mit Helm)
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten