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4. September 2026 Streifzug: Jüdisches Leben in Basel

Zahlreiche Einrichtungen und bedeutende Ereignisse zeugen von der langen jüdischen Geschichte in Basel. Wie anderswo ist diese Geschichte äusserst wechselhaft. Sie kennt Zeiten kultureller Hochblüte ebenso wie Epochen der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung.

Historisches Gebäude mit Kuppeldach und grosser Fensterrosette bei blauem Himmel.
Legende: Die Synagoge Basel an der Leimenstrasse. Wikicommons

Eine erste jüdische Gemeinde kann spätestens seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesen werden. Wiederholte Ausbrüche der Pest bestimmen das Schicksal der Juden zwischen Ansiedlung und Vertreibung. Zwischen 1400 und 1800 gibt es keine jüdische Gemeinde in Basel, viele Juden leben im nahen Elsass. In der Gelehrtenwelt erwacht jedoch früh das Interesse an der hebräischen Sprache und Literatur. Um 1500 entwickelt sich Basel zu einem Zentrum des hebräischen Buchdrucks.

Die Reise im Überblick

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  • Datum:
    Freitag, 4. September 2026
  • Pauschalpreis pro Person:
    CHF 160.–
  • Mindest-/Maximalbeteiligung: 18/20 Personen

Im 19. Jahrhundert erblüht das jüdische Leben. Nach und nach etablieren sich drei Gemeinden mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die liberale Israelitische Gemeinde erbaut die prächtige Synagoge, deren Besichtigung auf dem Programm steht. Im Stadtcasino wird 1897 mit dem ersten Zionistenkongress Geschichte geschrieben. Auch das Schicksal der Familie von Anne Frank prägt die Geschichte. Der Vater Otto Frank, einziger Überlebender, lässt sich in Basel nieder. Die Lesung zum Abschluss der Veranstaltung stellt das Tagebuch von Anne Frank in den Mittelpunkt.

Der Spaziergang zu ausgewählten Orten sowie der Besuch des neuen Jüdischen Museums und der Synagoge ermöglichen eine umfassende Begegnung mit der jüdischen Kultur.

Eine Frau um die 60 lächelt freundlich in die Kamera
Legende: Konzipiert und begleitet wird der Streifzug von der Kulturvermittlerin Martina Kuoni. Juri Junkov

Programm

  • 10 Uhr: Treffpunkt Haupteingang Theater Basel
  • 10.15 Uhr: Spaziergang durch die Altstadt auf den Spuren des jüdischen Lebens
  • 12.15 Uhr: Mittagessen im Restaurant Harmonie
  • 14 Uhr: Besichtigung der nahegelegenen Synagoge. Führung durch die Dauerausstellung des neu eröffneten Jüdischen Museums der Schweiz
  • 16 Uhr: Kurzlesung aus dem Tagebuch der Anne Frank
  • 16.45 Uhr: Ende der Veranstaltung. Begleitung zur Haltestelle Spalentor für eine direkte Verbindung zum Bahnhof SBB.

Eingeschlossene Leistungen:

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  • Mittagessen mit Tafelwasser und Kaffee oder Tee
  • Eintritt, Führung
  • Kurzlesung

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