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Alles wird gut Alain Berset: «Leider zu spät für ein Musikerleben»

Live zugeschaltet aus seinem Büro in Bern, erzählte Gesundheitsminister und Hobbymusiker Alain Berset, dass er eigentlich gerne Künstler geworden wäre. Obwohl: «Das wäre ein anderes Leben gewesen.» Hier ist der Bundesrat im Interview mit Judith Wernli.

«Ich finde, wir haben eine hervorragende Musikszene in der Schweiz», sagte Alain Berset im Talk mit der SRF 3-Moderatorin. Er habe gute Kontakte in die Szene und schätze sie – er denke dabei etwa an Sophie Hunger, The Young Gods oder an Bonaparte, der sogar ein guter Freund von ihm sei.

War es für ihn als Hobbymusiker ein Traum, einmal auf den ganz grossen Bühnen zu spielen? «Das wäre ein anderes Leben gewesen», antwortete Berset und fand schmunzelnd: «Why not?» Er glaube aber, es sei für dieses Leben zu spät, «leider».

«Alles wird gut»

In der 24-Stunden-Liveshow «Alles wird gut» treten von Samstagmittag bis Sonntagmittag rund 100 Schweizer Musikerinnen und Musiker auf. Moderiert wird sie unter anderem von Nik Hartmann und Judith Wernli. Die Moderatorinnen und Moderatoren führen aus dem leeren Hallenstadion in Zürich durch die Sendung, die Bands werden via Video-Übertragung in die Show eingebunden. Zum Livestream

«Das Leben geht weiter»

Im Gespräch mit Judith Wernli zeigte der Bundesrat, der als Gesundheitsminister an vorderster Front die Coronakrise managt, für die Aktion «Alles wird gut» (siehe Kasten oben) viel Sympathie. Berset: «So ein Moment ist hervorragend. Er zeigt uns: Das Leben geht weiter. Wir leben weiter.»

Allerdings sieht er die Schweiz vor grossen Herausforderungen. «Wir können es nur als Gesellschaft, als Ganzes schaffen», so Berset. «Ich finde, es hat bis jetzt gut funktioniert. Aber die Zeiten, die uns erwarten, werden noch schwieriger. Denn es dauert noch.»

Solidarität ist jetzt

Trotzdem ist der Bundesrat zuversichtlich: «Wir sprechen immer wieder von Solidarität, von der Schweiz, die zusammenhält. Wir können es jetzt beweisen. Wir können es jetzt zeigen. Ich finde es spannend zu sehen, dass wir innovativ und kreativ sein können, auch in so schwierigen Zeiten.»

Wie geht es ihm seit dem Ausbruch der Krise persönlich? Seit einem Monat sei er sehr viel in Bern, seine Familie sehe er selten. Er schlafe zwar sechs bis sieben Stunden pro Nacht, während dem Rest der Zeit beschäftige er sich aber mit Corona. Berset sieht die Situation so: «Es ist für mich und den Bundesrat wie ein Marathon. Wir müssen aufpassen, dass die Kräfte bis ins Ziel reichen.»

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