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Endo Anaconda im grossen Interview
Aus Radio SRF 3 Clips vom 27.02.2020.
abspielen. Laufzeit 52 Minuten 40 Sekunden.
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Das grosse Interview Endo Anaconda: «Politiker müssen auf die Klimajugend hören»

Anfang März veröffentlicht Endo Anaconda mit Stiller Has sein letztes Album «Pfadfinder». Das Leben auf Tournee sei ihm zu anstrengend geworden, meint der bald 65-Jährige. Im Gespräch mit Dominic Dillier zieht er eine Zwischenbilanz und kommentiert sein Leben und die aktuelle Lage der Welt.

Sein Vater starb bei einem Autounfall, da war Ändu (wie er damals noch hiess) gerade mal vierjährig. Die Mutter zog mit ihm und den beiden Brüdern zurück in ihre Heimat Kärnten. Nach einer schwierigen Jugend in einem österreichischen Internat entdeckte Endo den Rock'n'Roll und kurz darauf die Drogen. Zurück in Bern gründete er 1989 Stiller Has – heute eine Mundart-Institution.

Schluss mit Hasen-Blues

Nach dem 12. Studioalbum «Pfadfinder» und der darauffolgenden Tour soll in diesem Jahr Schluss sein mit Hasen-Blues. Das Urviech der Berner Mundart-Troubadouren blickt im «Focus»-Interview mit Dominic Dillier (siehe Video oben in diesem Artikel) zurück auf einige Stationen seines Lebens und verrät, was noch kommt.

Endo verteidigt Klimajugend

In seiner Jugend sei es um den Protest gegen Kriege und die Eroberung von Freiräumen gegangen. Bei heutigen Jugendlichen würden andere Themen im Vordergrund stehen, stellt Endo Anaconda im grossen Interview fest. Die sogenannte Klimajugend hat seine volle Unterstützung:

Die Politik muss unbedingt auf ihre Kinder hören. Die haben mehr auf dem Kasten als die Alten.
Autor: Endo Anaconda
Video
Endo Anaconda verteidigt die Klimajugend
Aus Radio SRF 3 Clips vom 27.02.2020.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 20 Sekunden.

Den Talk gibt es auch als Podcast

Die SRF 3-Talksendung «Focus» stellt Persönlichkeiten aus allen Bereichen des Lebens ins Zentrum. Ob Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport – «Focus» fragt nicht nur nach dem «Wie», sondern auch nach dem «Weshalb». Neugierig, kritisch, persönlich. Hier findest du alle «Focus»-Podcasts.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Zum Glück sehe ich nach einem Schreckmoment, dass 7Kommentare zwei Jahre alt sind - uff! Ich hoffe, einige konnten gerade in diesen zwei Jahren doch noch eine andere Sicht, ein anderes Zuhören auf Anaconda aufbauen. Für mich ist hier ein grosser Profi von uns gegangen: Profi im Lyrik-Wort-Bereich, wie nicht so häufig hierzulande; Profi im Grenzen erkennen: er hat sich immer auch mit sehr guten Musikern zusammengetan. Profi im Ziele verfolgen ohne links/rechts höbele/schielen. Ich vermisse ihn
  • Kommentar von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
    Typisch... das Geschwafel eines links-grünen Moralapostel. Ich kann diese rauschmittel-süchtigen Musiker und selbsternannte "Künstler" nicht mehr hören! Konzentriert euch auf eure schlechte Musik und haltet doch einfach mal den Mund!
    1. Antwort von Aaron Dettwiler  (Aaron1984)
      Ich teile ihr Einschätzung, dass der ganze Kulturbetrieb grösstenteils aus "Links-Grünen" besteht. Aber auch diese Leute haben das Recht ihre Meinung zu äussern - genau wie wir. Mich erschrickt, wie leichtfertig man dem politischen Gegner die demokratischen Rechte abspricht. Herr Augstein schwärmt für eine Ökodiktatur, Herr Höcke redet von "wohldosierten Grausamkeiten" und die Antifa wird für ihre Gewalttaten von Politikern öffentlich gefeiert. Solche Ideen sind dumm und gefährlich.
    2. Antwort von Peter Japan  (peterjapan)
      «Selbsternannter Künstler?» - Nummer 1 Platten, Goldene Schallplatten, Salzburger Stier, Deutscher Kleinkunstpreis ...
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Na ja, das übliche Geschwätz der Linken. Interessiert rein gar nicht, er soll Musik machen, seine politische Einstellung ist banal und langweilig.