Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

ZFF 2019 Star-Regisseur Emmerich: «Greta macht mir Hoffnung»

Roland Emmerich wurde weltweit durch seine Filme wie «Independence Day», «Godzilla» oder «The Day After Tomorrow» bekannt. Am Zurich Film Festival spricht er mit SRF-3-Moderator Nik Hartmann über die Kilmajugend und seinen Karrieresprung in die USA.

So politisch zeigt sich ein Prominenter selten: Roland Emmerich sympathisiert seit Jahren mit den deutschen Grünen. In «The Day After Tomorrow, Link öffnet in einem neuen Fenster» warnt er vor dem Klimawandel. In «Stonewall, Link öffnet in einem neuen Fenster» erzählt er vom Kampf um Schwulenrechte. Er selbst ist auch homosexuell.

Über den Filmemacher

Der 63-jährige deutsche Regisseur Roland erhält dieses Jahr am Zurich Film Festival den «A Tribute to... Award» für sein Lebenswerk. Emmerichsnächster Film heisst «Midway» und kommt am 7. November in die Schweizer Kinos.

Im Interview am Zurich Film Festival zeigt er seine Sympathie zu Klima-Aktivistin Greta Thunberg: «Sie ist bei meinem ganzen Pessimismus, den ich habe, mein einziger Lichtblick.»

Es ist beschämend für alle Politiker der Welt, dass 16-jährige Kinder und Jugendliche mehr mobilisieren.
Autor: Roland Emmerichüber die aktuelle Klimajugend-Bewegung

Sein nächster Film könnte von Klima-Flüchtlingen handeln, wie er im Interview verrät.

Emmerich hat bevor er nach Hollywood ging, seine Filme auf Englisch gedreht, was in Deutschland viele irritiert hat.
Legende: Emmerich hat bevor er nach Hollywood ging, seine Filme auf Englisch gedreht, was in Deutschland viele irritiert hat. SRF

Der weltbekannte Regisseur ist in Stuttgart geboren und stammt aus einer wohlhabenden Familie. Sein Vater half ihm bei seinem ersten Film, einen Kredit zu bekommen. Im Interview bei Nik Hartmann erzählt er von der Zeit, als er seine Karriere in den USA startete.

Hollywood wartet nicht auf einen deutschen Regisseur
Autor: Roland EmmerichRegisseur

Das erste Jahr in Los Angeles sei brutal gewesen: «Ich hatte den damals grössten Produzenten an meiner Seite. Er nannte mich aber immer ‘Film-Nazi’, weil ich mich oft auch geweigert habe und einfach immer darauf bestanden, meine Pläne durchziehen zu können.»

Abonniere den SRF 3-Newsletter

Abonniere den SRF 3-Newsletter
Legende:SRF

Geschichten und Hintergründe zu ausgewählten Themen – direkt in deine Mailbox. Mit dem Newsletter weisst du mehr über die Highlights von SRF 3. Melde dich jetzt an!