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Festivalsommer Das Heitere Open Air gewinnt den SRF 3-Festivalaward 2016!

Einmalige Konzerte, ein unglaublich idyllisches Festivalgelände, kein Übermass an Besuchern und eine fröhlich-anarchistische Stimmung: Das Heitere Open Air hat die Jury um Moderatorin Tina Nägeli diesen Sommer am meisten überzeugt. Der SRF 3-Festivalward geht somit in den Aargau!

Klar, das Heitere Open Air gehört nicht zu den ganz Grossen. Umso mehr Respekt für dieses vielseitige Angebot. Unsere Jury hat am Heitere Open Air so viel Positives entdeckt, dass das Festival im Aargau am Schluss das Rennen gemacht hat. «Das Heitere hat verdient gewonnen», ist SRF 3-Festivalfrau Tina Nägeli überzeugt.

Besonders beeindruckt hat die Jury das lauschige Festivalgelände auf dem Zofinger Hausberg. Die grossen, schattenspendenden Bäume und die atemberaubende Aussicht machen ihn zu einem magischen Ort. Die Bühnen, die Essensstände, das Riesenrad und der Campingplatz passen da ausserdem wie die Faust aufs Auge.

Von Rock bis Electronica

Ebenso hat die Jury das breite Musikprogramm angetan. Für jeden Geschmack war etwas dabei, kein Konzert enttäuschte – Rock, Hip-Hop, Soul, Electronica, Reggae und Pop: Auf dem Heitere war alles dabei. Als Highlights hebt die Jury besonders die Konzerte der Soulsängerin Joss Stone, der britischen Band Skunk Anansie und von Mundartrapper Bligg hervor.

«Dass das Heitere Open Air den SRF 3-Festivalaward gewinnt, ist den feinen Unterschieden zu verdanken», sagt Tina Nägeli. Denn natürlich war die Stimmung auch anderswo toll. Überall gab es gute Acts. Und auch andere Festivals haben die Besucher mit einem tollen Rahmenprogramm unterhalten. Doch auf dem Heitere haben unsere Experten eine ganz spezielle Atmosphäre geniessen können.

SRF 3-Festivalmoderatorin Tina Nägeli.
Legende: Auf dem Riesenrad am Heitere Open Air: SRF 3-Festivalmoderatorin Tina Nägeli. SRF 3

Selbstgebastelte Türme

Zum Einen haben die Veranstalter offensichtlich darauf geachtet, dass sie das Gelände nicht mit Besuchern vollstopfen – und dabei bewusst auf höhere Einnahmen verzichtet. Man hat sich am Heitere also nie wie eine Sardine in der Dose gefühlt.

Zum Anderen hat auf dem Campingplatz eine Art fröhliche Anarchie geherrscht. Während viele Festivals strikte Regeln für Zelte und Bauten aufstellen, sind hier selbstgebastelte Türme, Rutschbahnen und Gemeinschaftszelte aus dem Boden gespriest.

«Das Heitere ist kein Kommerzfestival», hält Jury-Mitglied Dominic Eicher fest. Und Tina Nägeli fügt an: «An welchem anderen Open Air kann man schon zwischen Lindenbäumen Live-Musik geniessen, Riesenrad fahren oder dreistöckige Türme bauen? Die Festival-Crowd am Heitere ist entsprechend ausgelassen, entspannt und spürbar zufrieden.»

Neun nominierte Festivals

SRF 3 hat diesen Sommer von neun Open Airs live gesendet und Konzerte im Radio sowie im Video-Livestream übertragen. Moderatorin Tina Nägeli reiste von Festival zu Festival und entschied Ende Sommer zusammen mit drei anderen Experten, wer sich den diesjährigen Award verdient hat. Zur Jury gehören neben Tina Nägeli der SRF 3-Hörer und Superpass-Gewinner Dominic Eicher, SRF 3-Festivalproduzent Tom Schmidt sowie Michael Schuler, Leiter der SRF-Fachredaktion Musik.

Zu den neun nominierten Festivals waren das OpenAir St. Gallen, das Openair Frauenfeld, das Gurtenfestival, das Blue Balls-Festival in Luzern, das Montreux Jazz Festival, das Paléo Festival Nyon, das Heitere Open Air sowie das Open Air Gampel. Der SRF 3-Festivalward wurde 2015 zum ersten Mal verliehen. Damals ging er ins Wallis ans Open Air Gampel.

Die Festival-Highlights im TV: Tina Nägeli zeigt euch das Schönste, Beste und Grösste des Festivalsommers 2016 – am Sonntag, 28. August 2016, ab 20.00 Uhr auf SRF zwei.

Die Award-Jury

Die Award-Jury

Von links nach rechts: Tom Schmidt, bei SRF 3 verantwortlich für die Radiosendungen an den Festivals; Michael Schuler, Leiter der SRF-Fachredaktion Musik; SRF 3-Festivalfrau Tina Nägeli und Dominic Eicher, SRF 3-Hörer und Gewinner des SRF 3-Superpasses.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Matthias Marti (marty7)
    War zwar selber nicht am Heitere, aber was ich bei euch immer so mitbekommen habe am Radio, so ist die Auszeichnung ganz offenbar verdient. Möchte aber trotzdem kurz anmerken, dass ich es schade finde, dass SRF 3-Hörer bzw. Festivalbesucher dieses Jahr nicht mitvoten konnten. Schliesslich können sich die Festival-Organisatoren noch so Mühe geben mit allem Drum&Dran und mit einer noch so tollen Location punkten, schlussendlich sind es die Besucher, die das Openair zum Openair machen...
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