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Highlights Von World bis Rock, von Indie bis Reggae: Die besten Alben 2016

Ein Reggae-Newcomer mit angeblich tätowierten Augen, ein Mundart-Punkrock-Album voll mit «Wichsern», ein alternativer Star Wars-Soundtrack oder eine verruchte Flamenco-Newcomerin aus Guinea. Die SRF 3 Specials- und Sounds!-Macher schauen zurück auf das Musikjahr 2016.

Sounds!: Montag bis Freitag, immer von 22.00 Uhr bis Mitternacht auf SRF 3

Musfeld
Legende: Sounds!-Redaktor Urs Musfeld. SRF

Weyes Blood - «Front Row Seat To Earth»: Das dritte Solo-Album der amerikanischen Sängerin und Sogschreiberin Natalie Mering aka Weyes Blood ist Folk-Musik der nahen Zukunft. Mit ihrem glasklaren und eindringlichen Gesang und der kunstvollen Instrumentierung erschafft sie ganz eigene Klangräume.

Sirens
Legende: Nicolas Jaar: «Sirens» zvg

Nicolas Jaar - «Sirens»

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg von Nicolas Jaar zu einem der wichtigsten Innovatoren der elektronischen Musik. Die Reise des 26-jährigen chilenisch-amerikanischen Produzenten geht von Ambient, Techno über Jazz bis zu Doo-Wop und Reggae. Eine Reise voller atonaler Überraschungen und Stilbrüche.

Let`s Eat Grandma - «I, Gemini»

Dieses Debüt ist die vertonte Pubertät der beiden 17-jährigen Teenager Rosa Walton und Jenny Hollingworth aus Norwich. Ob gewollt oder ungewollt zitieren sie sich ganz locker durch die Popgeschichte und springen zwischen Trip Hop, Rap, 80`s Wave, Folk und Gothic hin und her.

SRF 3 Punkt CH: 100% Schweizer Musik, Montag bis Freitag 19.00 bis 20.00

hana gadze
Legende: Hana Gadze moderiert im Wechsel mit Judith Wernli die Sendung SRF 3 Punkt CH. SRF 3

Manillio - «Kryptonit»
Der Solothurner Rapper beweist mit seinem dritten Album, dass Mundart-Rap durchaus die Brücke zur Poesie schlagen und dazu auch noch fett und melancholisch zugleich klingen kann. Live haute uns sein «Kryptonit» ebenfalls um, was er in den letzten Monaten bei seinen zahlreichen Live-Shows eindrücklich demonstrierte. Manillio macht reflektierten Rap, der die zentralen Fragen des Lebens stellt und sich (trotzdem) gut anfühlt.

dachs
Legende: Die EP von Dachs: «Büzlä» ZVG

Dachs - «Büzlä EP»
Nicht nur Stahlberger oder Jack Stoiker und Knöppel, auch Dachs polieren das Image des St. Galler Dialekts gehörig auf. Ihre Debut-EP «Büzlä» ist Mundart-Electro-Pop der gechillten, sphärischen und charmanten Art – angereichert mit intelligenten, kritischen und sympathisch verpeilten Texten. Immer noch ein Geheimtipp für jeden, der sie (immer noch) nicht kennt! Wir warten derweil gespannt auf das Debut-Album der schlauen Dächse.

Pablo Infernal - «Lightning Love»
Was diese paar Twenty-Somethings da von sich geben, bläst auch den gestandenen Rock-Fan weg. Die jungen Zürcher nennen grosse Namen wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Wolfmother als ihre Haupteinflüsse, lassen sie auch deutlich heraushören – und klingen dabei aber trotzdem immer eigenständig und niemals nach Möchtegern-Kopie. Laut, roh, dennoch melodiös und einfach sackstark. Dass sie im November das Gütesiegel «SRF 3 Best Talent» aufgedrückt bekamen, versteht sich von selbst.

Reggae Special: On Air jeden Dienstag von 20.00 bis 22.00 Uhr auf SRF 3

Lukas
Legende: Lukas Wyniger ist der Reggae-Fachmann von SRF 3 SRF

Alkaline - «New Level Unlocked»

Das Dancehall-Album des Jahres kommt einigermassen überraschend von Alkaline, einem jungen Künstler aus Kingston Jamaika. Lange wurde er belächelt, da er bis zur Veröffentlichung seines Debutalbums im März 2016 eher durch seine Erscheinung - er gab vor, seine Augen tätowiert zu haben (es waren aber einfach schwarze Kontaktlinsen) – als durch seine musikalischen Leistungen auffiel. Auf dem Album zeigt er sich aber produktionstechnisch zeitgemäss und lyrisch überaus versiert. Der Song «City» trifft den Nerv der jamaikanischen Jugend wie kaum ein anderer moderner Dancehallsong in diesem Jahr.

sill walks
Legende: Silly Walks Discotheque: Smile Jamaica zvg

Silly Walks Discotheque - «Smile Jamaica» Die beiden Hamburger Reggae-DJs und Produzenten haben im Juni mit ihrem neuen Album «Smile Jamaica» einen weiteren Meilenstein pünktlich zu ihrem 25jährigen Jubiläum veröffentlicht. Silly Walks Discotheque bleiben ihrem Konzept treu und versammeln auch auf ihrem neuen Album gestandene Sängerinnen und Sänger wie Marcia Griffiths oder Gentleman neben neuen Namen aus Jamaika; Micah Shemaiah oder Samory-I, welcher mit seinem Beitrag zum Album «I Am Gad» eine Roots-Nummer mit Dub-anleihen abliefert, die eine Magie kreiert, wie sie heute nur noch wenigen Reggae-Sängern vorbehalten ist.

Assassin aka Agent Sasco – «Theory Of Reggaetivity» – Der Sänger mit Reibeisenstimme war bisher eher bekannt für seine Dancehall-Knaller für die Disco. Auf seinem neuen Album setzt er aber für einmal komplett auf Roots-Reggae-Nummern, in welchen zum Beispiel die Flüchtlingsströme thematisiert werden oder auch das jamaikanische Pendant zum «Hippie-Bus» besungen wird – der «Country Bus». Assassin zeigt somit nicht nur musikalisch, dass er weit über den Reggae-Tellerrand schaut.

Rock Special: Härter als das Leben. Immer mittwochs von 20.00 bis 22.00 Uhr auf SRF 3

Dominic Dillier
Legende: Rock Special-Mann Dominic Dillier. SRF

Knöppel – «Hey Wichsers»

Das schepperndste Schweizer Rockalbum des Jahres ist gleichzeitig das Beste! Knöppel, die Band der St. Galler Kultfigur Jack Stoiker liefert mit «Hey Wichsers» die frechsten Mundart-Lieder seit Baby Jail. Bei genauerem Hinhören entpuppt sich Jack Stoiker als intelligenter Beobachter und besingt die wirklich wichtigen Themen unseres Alltags. Und weil in jedem der 18 Songs mindestens ein Wichser vorkommt, ist es auch das beste Konzeptalbum des Jahres 2016, ihr Wichser!

Kvelertak – «Nattesferd»

kvelertak
Legende: Wahnwitzig: «Nattesferd» von Kvelertak zvg

Das abgefahrenste Metal-Album des Jahres 2016 kommt aus Norwegen. Die Band heisst Kvelertak (Würgegriff), singt strikte in ihrer Muttersprache norwegisch und kombiniert auf ihrem Album «Nattesferd» auf entfesselte Art und Weise brutalen Metal mit 80ies-Hardrock im Stile von Van Halen. Eine durch und durch wahnwitzige Wikinger-Schlachtplatte, welche die angeblich grossen Metal-Alben des Jahres (Metallica, Anthrax oder Megadeth) spielend in den Schatten stellt.

Iggy Pop – «Post Pop Depression»

Dass auch 2016 kein Weg an den alten Kämpfern vorbeiführte, zeigte das gelungene Alterswerk «Post Pop Depression» von Iggy Pop. Es ist das bisher erwachsenste Album des 70-Jährigen und klingt nach David Bowie auf einem Stoner Rock-Trip, bleibt dabei aber unverkennbar Iggy Pop. Natürlich hätte er dieses Album ohne die Hilfe des genialen Josh Homme (Queens of the Stone Age) nie so lässig und souverän hingekriegt, aber Iggy war schon immer schlau genug, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben. Ein herrlich kämpferischer, störrischer und hinterlistiger Iggy Pop.

World Music Special: Musikalische Weltreise - immer donnerstags von 20.00 bis 22.00 Uhr auf SRF 3

Rahel
Legende: Rahel Giger moderiert den World Music Special. SRF

Buika - «Vivir sin miedo»

Verraucht, sexy, wild, authentisch und energiegeladen. Die Sängerin Buika aus Palma de Mallorca mit Wurzeln in Äquatorialguinea/Afrika haucht dem Flamenco neues Leben ein. Ihre Erscheinung alleine ist ein Kunstwerk, genauso wie ihr neustes Album. Unverblümt, frisch von der Leber weg, gespickt mit vielen Tattoos und einer Gewaltsstimme. Das neuste Album der Spanierin «Vivir sin miedo» (Leben ohne Angst) lässt sich auch stilistisch in keine Schublade stecken. Ihr Flamenco flirtet mit viel Soul, Jazz, Funk und Pop. Die Ballade mit Jason Mraz ist eine Entdeckung.

Nicola Cruz - «Prender el Alma Remixed»: Ein Dschungeltripp der anderen Art. Wer das neuste Werk des Ecuadorianers einwirft, katapultiert sich im Nullkommanichts in die schönsten Gebiete Südamerikas, die Anden und den Amazonas. Urtümliche Flöten-Klänge, rituelle Gesänge und Vogelgezwitscher gepaart mit Elektro-Beats, auch pefekt für die Tanzfläche. Auf der Remixed-Version versammelt Nicola Cruz die Crème de la Crème der südamerikanischen Elektro-Szene. Jeder der zwölf Acts, unter anderem der Mexikaner El Buho oder die Argentinier Barrio Lindo und Chancha Via Circuito, verleihen dem Album ihre ganz eigene Duftnote. Akustisches Ecstasy, ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen.

löwin
Legende: «Ghanaische Löwin»: Wiyaala. zvg

Wiyaala - «Wiyaala»

Sie hat das Potential zur neuen Angélique Kidjo oder Grace Jones. Powerfrau und Newcomerin aus Afrika, die sich auch gerne « Löwin aus Ghana » nennt. Ihre Musik strotzt vor Lebensfreude, ihr Mut, sich in der von Männern dominierten Musikindustrie durchzusetzen, ist ansteckend und kommt in Ghana auch bei den Frauen sehr gut an. Wiyaala kämpft gegen Kinderehe und für das Recht von Mädchen auf Bildung. Dazu ist sie bis heute eine der wenigen Frauen, die in ihrer Muttersprache Sissala singt.

Black Music Special: Jeden Freitag von 20.00 bis 22.00 Uhr auf SRF 3

Rossier
Legende: Sascha Rossier moderiert den Black Music Special SRF

Various Artists – «Star Wars Head Space»

StarWars-Nuggi, StarWars-Burger, StarWars-WC-Reiniger, StarWars-Kopfschmerz-Tablette: Einem eingefleischten StarWars-Fan könnte es bei so viel Geldmacherei schnell mal übel werden; aber der neue, alternative StarWars-Soundtrack von Produzenten-Legende Rick Rubin und vielen zur Zeit angesagten Soundtüftlern linderte im Februar die Schmerzen. Das Wort «abgespaced» erhielt durch diese Scheibe eine neue Dimension.

brown girl
Legende: Neuseelands Antwort auf Alicia Keys: Aaradhna Jayantilal Patel. zvg

Aaradhna – «Brown Girl»

Aaradhna Jayantilal Patel ist Neuseelands Antwort auf Alicia Keys. Dabei stechen nicht nur ihre traditionellen samoischen Tätowierungen auf Hals und Händen sofort ins Auge, sondern auch die ungewöhnlich kraftvolle Stimme (ins Ohr). Ihr Album «Brown Girl» erschien im Juli und zauberte uns mit jedem Track einen wohlig kalten Schauer auf den Rücken.

Ira May – «Eye Of The Beholder»

Wer mit seiner ersten Scheibe direkt auf Platz 1 der Albumcharts landet, schürt natürlich Hoffnungen für Album Nummer 2. «The Eye Of The Beholder» erschien Ende September, und Ira May enttäuschte ihre Fans nicht. Moderne Soulmusik mit einem Touch jazziger Unangepasstheit, kombiniert mit einer gewaltigen dunklen Stimme - und davon gleich 16 Tracks. Booyakasha!

CH Beats: Mit Grüter & Bürgin durch die Samstagnacht. 20.00 bis Mitternacht auf SRF 3

beats
Legende: Rosanna Grüter und John Bürgin präsentieren jeden Samstag die neuesten «CH Beats». SRF
Jimi Jules
Legende: Jimi Jules-Album «Equinox». zvg

Jimi Jules - «Equinox»
Der junge Exilberner ist das momentane Koolkid der Schweizer (und auch Internationalen) Clubszene. Das alleine reicht jedoch bei Weitem nicht für den Einzug in unser Top3-Ranking: Ebenso (wenn nicht mehr) beeindruckt hat uns seine liebevolle Musik, die irgendwo zwischen Club-Dancefloor und familiärer Wohnzimmer-Stimmung anzusiedeln ist. Selten war ein Album mit elektronischer Tanzmusik so süffig und durchhörbar wie das Debut «EQUINOX».

Dave Eleanor - «Monologues»
Dieser Mann liefert den Beweis, dass elektronische Musik nicht nur monotones Bassgeknöppel sein muss. Das Debutalbum «Monologues» des gebürtigen Aargauers müsste man wohl als bitterzarte und auf melancholische Art entschleunigte Traumreise umschreiben. Wir waren seit Nicolas Jaars «Space Is Only Noise» nicht mehr so begeistert von einem Electronica-Album wie von diesem.

Adriatique
Legende: Adrian Shala und Adrian Schweizer aka Adriatique. zvg

Adriatique

Sie heissen gleich, wohnen zusammen, touren gemeinsam um die Welt und produzieren Musik, die international Begeisterungsstürme auf dem Dancefloor auslöst: Adrian Shala und Adrian Schweizer aka Adriatique. Ihr neues Label «Siamese» könnte also kaum einen passenderen Namen tragen als diesen. Bei CH Beats haben die beiden nicht nur mit ihrer tiefen Freundschaft gepunktet, sondern auch mit Professionalität und neuer, unveröffentlichter Musik von Schweizer Künstlern.

Swissmade: Jeden Freitag von 21.00 bis 22.00 Uhr auf SRF 1

Joschi
Legende: Joschi Kühne präsentiert Swissmade. SRF

Gustav - «9»

Mit «Tous ensemble» legte Gustav den offiziellen SRF-Song zur UEFA EURO 2016 vor. Für Gustav hat dieser Song eine ganz besondere Bedeutung: «Sowohl der Sport wie auch die Musik schaffen es, Menschen auf unbeschwerte Art zu vereinen. Man fiebert mit, rückt zusammen und lässt seinen Emotionen freien Lauf – egal woher man kommt oder welche Sprache man spricht. Mit «9» realisierte er aber auch ein neues Album, auf dem er Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Bass und Trompete spielt. Die Songs singt er auf Französisch, auf Deutsch und in Mundart. Ein Song des Albums, «La prière», entstand nach den Terroranschlägen in Paris. Er ist eine kritische Auseinandersetzung mit Gott und wurde später zum Wegweiser für das ganze Album, das sehr persönlich ausgefallen ist.

Yello
Legende: Das aktuelle Yello-Album «Toy». zvg

Yello - «Toy»

Sieben Jahre nach ihrem letzten Studioalbum veröffentlichten Yello mit «Toy» ein neues Album. Es tönt, als wäre es in den 1980er Jahren entstanden. Kein Wunder, denn Dieter Meier und Boris Blank arbeiteten auch auf ihrem neusten Werk so, wie sie das immer taten. Blank tüftelte jahrelang im Studio, und erst viel später, wenn die Klangbilder praktisch fertiggestellt sind, durfte Meier sie mit seinem ganz eigenen Sprechgesang vervollständigen. So sind auch bei «Toy» 14 neue Klangwelten entstanden, auf Doppel-Vinyl und Deluxe-CD sind es sogar 17 neue Kreationen.

Trauffer - «Heiterefahne»

«Heiterefahne» folgte auf Trauffers bisher erfolgreichstes Album «Alpentainer». Wochenlang auf Platz 1 der Schweizer Hitparade, vermochte er nahtlos an das Vorgänger-Album anzuknüpfen. Auf den 13 neuen Songs fehlt weder das Alphorn noch Glocken und Trycheln, es wird gejodelt, und natürlich darf auch sein Markenzeichen, die Handorgel, nicht fehlen. Das Album sorgt für gute Laune, lässt mindestens die Füsse wippen und animiert zum Mitsingen. Trauffer ist unbestritten der erfolgreichste Schweizer Mundartsänger 2016, was auch seine Tour beweist: die meisten seiner gegen 60 Konzerte waren ausverkauft. Trauffer wird mit seinen Texten wohl nie einen «Salzburger Stier» gewinnen - ein Anspruch, den er selber auch nie stellen würde.

Country Special: Jeden Sonntag von 20.00 bis 22.00 Uhr auf SRF 1

christoph schwegler
Legende: Christoph Schwegler moderiert den Country Special auf SRF 1. SRF

Margo Price - «Midwest Farmer’s Daughter»
Sie war die erste Country-Künstlerin auf Rocker Jack Whites eigenem Plattenlabel. Dank seinem Gütesiegel wurde die 33-Jährige aus dem ländlichen Illinois nach zwölf Lehrjahren in Nashville mit ihrem Debut zum nächsten Country-Star gehypt. Zu Recht. Der grosse Durchbruch fehlt zwar noch, aber mit ihren autobiografischen Songs wurde Margo Price definitiv zum Leuchtturm des alternativen East Nashville.

plattencover
Legende: Newcomer: William Michael Morgan. ZVG

William Michael Morgan - «Vinyl»
Nach der jahrelangen Flut von überfettem Country-Pop-Rock rund um die immergleiche Weekend-Party auf der Pickup-Truck-Ladekante merken auch die grossen Plattenfirmen, dass die Gezeiten des Nashville-Mainstream wechseln. Zwei blutjunge Newcomer zeigen mit ihren Debuts den Weg zurück zur subtileren Tradition: Mo Pitney und William Michael Morgan. Mit seinem ersten Nummer eins-Hit «I Met a Girl» hat Morgan die Nase vorn.

Sam Bush - «Storyman»
Bill Monroe, der «Father of Bluegrass», definierte den Stil in den 1940ern mit Mandoline, Banjo, Fiddle, Gitarre, Bass und einsam hohen Stimm-Harmonien. Doch die Formen haben sich längst gelockert – z.B. in den 70ern mit New Grass Revival-Gründer Sam Bush. Sein jüngstes Album ist eine weitere Perle. Der 64-Jährige zeigt als Mandolinist, Sänger und Songwriter einmal mehr, wie weit man Bluegrass treiben kann – von traditionellen Sounds in Richtung Honky-Tonk, Blues, Jazz oder gar Reggae.

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