Album-Check: Kygo «Cloud Nine»

Man glaubt es kaum, aber «Cloud Nine» ist gerade mal Kygos Debüt-Album. Und das, obwohl der gute Mann bereits Superstar-Status besitzt und einige Singles die Charts gestürmt haben. Wir haben für Euch in sein Debüt hineingehört. Gespickt mit Hits oder doch eher mässige Massenware?

Album-Check: Kygo «Cloud Nine»

Für wen ist dieses Album?
Für 14-18 Jährige Girls. Und Boys. Und irgendwie auch für 20-25 Jährige. Gopf, sogar für 30-Jährige wie mich... erwischt.
Das ist Kygos Erkennungsmerkmal
Die Copy-Paste-Taste.
Nein, jetzt wirklich, was ist das Erkennungsmerkmal?
Schnippen.
Ach komm schon, ich meins ernst!
Nein wirklich. Kygo hat einen ganz eigenen Stil mit Elementen, welche in jedem Song vorkommen. Als ganze Platte ist «Cloud Nine» darum viel mehr eine stimmige Mood-Playlist ohne grosse Ausreisser nach oben oder unten.
Und die einzelnen Songs?
Durchs Band weg gut!
Das ist speziell:
Die illustre Gästeschaar. Eine tolle Auswahl an sehr verschiedenen Stimmen, vor allem aus dem Independent-Bereich. Es macht sehr viel Spass, diese Leute auf Kygo-Songs zu hören.
Das sagt dein Mami dazu
Ah, das kenn ich vom Radio. Das isch noch schunklig.
Das trinkt man am besten dazu.
Vodka-Mate...oder was auch immer die hippen, urbanen Kids gerade trinken.
Darum solltest du diese Platte kennen.
Weil sich deine Freundin sowieso bald ein Ticket für die nächste Kygo-Show auf Geburtstag wünscht. Warum sich also nicht schon mal darauf einstimmen?
Das sind die Highlights:
«For What It's Worth» mit Angus & Julia Stone, «I'm In Love» mit James Vincent McMorrow