Albumcheck: BOY «We Were Here»

BOY, zweifellos eines der erfolgreichsten europäischen Pop-Duos der letzten Jahre, veröffentlicht heute sein zweites Album «We Were Here». Vier lange Jahre mussten wir auf neues Material der schweizerisch-deutschen Frauen-Band warten. Das Resultat macht die Warterei mehr als wett.

Albumcheck: BOY «We Were Here»

Warum der Albumtitel perfekt zu BOY passt
«Everywhere we’ve been, we’ve been leaving traces» singt Valeska Steiner im Album-Titeltrack «We Were Here». BOY haben in den letzten Jahren einige Spuren in der Welt hinterlassen: Ausverkaufte Konzerte in Europa und Nordamerika, ein Goldalbum in Deutschland oder mit «Little Numbers» sogar einen Top 4-Hit in den japanischen (!) Charts.
Warum wir so lange auf das Album warten mussten
«Wir brauchen sehr viel Zeit, um Songs zu schreiben und wir sind sehr perfektionistisch und detailverliebt» erklärt Valeska Steiner im SRF 3 Interview die lange Wartezeit auf den Nachfolger ihres Debut-Albums «Mutual Friends». Hat sich das Warten gelohnt? Absolut!
Warum das Album nie langweilig wird
Mal melancholisch wie in «Flames», mal fröhlich-verspielt wie in «Hit My Heart», mal treibend wie in «Fear» - Das Album «We Were Here» zeigt viele Facetten von BOY. Facetten, die den beiden Musikerinnen alle sehr gut stehen.
Warum das Album anders klingt als der Vorgänger
Für Sonja Glass ist «We Were Here» die logische musikalische Weiterentwicklung von BOY: «Wir wollten nicht viel verändern. Haben unseren Sound aber elektronischer und mit Hall-Effekten noch grösser gemacht.» Resultat: Majestätische Songs mit viel Tiefe.
Warum ihr euch das Album holen solltet
Tja, die Tage werden leider bereits wieder kürzer und kühler. Da kommt «We Were Here» gerade recht – eine warme musikalische Umarmung für den Spätsommer und den hoffentlich goldenen Herbst, der bald vor der Türe steht.