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Priya Ragu, María José Llergo, Arlo Parks und Gaspar Narby
Legende: Diese Namen kannst du dir schon mal merken: Priya Ragu, María José Llergo, Arlo Parks und Gaspar Narby (v.l.n.r.). ZVG/Bildmontage SRF
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Artists to Watch 2021 Diese Musikacts starten dieses Jahr durch

Unsere Musikexperten haben in die Kristallkugel gehorcht. Das Jahr 2021 wird musikalisch bunt und wunderbar, soviel ist jetzt schon klar. Diese acht Acts machen uns hellhörig, und auch ihr solltet ihnen Gehör schenken.

Globaler Schweizer Pop: Priya Ragu

Eine neue Entdeckung ist Priya Ragu nicht. Schon ihre Debut-Single «Leaf High» feierte im Oktober 2018 Radio-Premiere bei SRF 3 punkt CH. Seither ist die 35-jährige St. Gallerin und Wahlzürcherin fester Bestandteil unserer Playlist. 2021 könnte aber ihr Jahr werden: Der Deal mit einem UK-Major Label ist unterschrieben, der Song «Good Love 2.0» ist auf dem FIFA-Soundtrack gelandet, das renommierte Musikmagazin «NME» listet Priya Ragu, Link öffnet in einem neuen Fenster unter den 100 spannendsten Newcomer*innen des Jahres – und auch die grosse BBC, Link öffnet in einem neuen Fenster (Radio 1) hat sie bereits zum Interview eingeladen. Wir warten weiterhin gespannt auf das Debut-Album der sri-lankisch-schweizerischen Sängerin und stellen die Uhr schon mal auf 5 vor Durchbruch. Hana Gadze, Judith Wernli, Luca Bruno / Punkt CH

Indiestar der Zukunft: Arlo Parks

Auf dem Schirm haben wir Arlo Parks bereits seit 2019, als sie uns am Reeperbahnfestival zum ersten Mal aufgefallen ist. Nun veröffentlicht Anaïs Oluwatoyin Estelle Marinho, wie die junge Britin mit nigerianischen und tschadischen Wurzeln mit richtigem Namen heisst, endlich ihr erstes Album. Am 29. Januar 2021 erscheint «Collapsed in Sunbeams», irgendwo zwischen Indie, R’n’B und Soul. Und die beiden Singles «Green Eyes» und «Caroline» sind so verdammt stark, da kann ja eigentlich gar nichts mehr schief gehen! Luca Bruno, Andi Rohrer, Matthias Erb / Sounds!

Jurassier in London: Gaspar Narby

Gaspar Narby ist ein 24-jähriger Multi-Instrumentalist, Songwriter und Produzent aus dem Kanton Jura. Ursprünglich inspiriert von Acts wie Bonobo oder Massive Attack, fing der junge Musiker 2017 mit dem Produzieren elektronischer downtempo Tracks an. Bands wie The Young Gods liessen sich von ihm Remixes anfertigen. In jüngster Zeit klingen seine Songs aber vielmehr wie moderne Popsongs. Auch die internationale Fachpresse liebt ihn heiss. Seit vier Jahren lebt Narby in London und studierte an der Goldsmiths University Popmusik. Funfact: An der gleichen Universität studierte auch Neo-Soul-Wunderkind James Blake. John Bürgin / CH Beats

Eroberer der Dancefloors: Shiffer

Patrik Schifferle aka Shiffer veröffentlicht auf den wichtigsten Electrolabels Technotracks für die grossen Ravehallen. Der Basler steht selbst aber nur ungern auf der Bühne und verbrachte schon vor der Pandemie seine Samstagabende lieber im Studio als in den Clubs. Mittlerweile sind seine Tracks auf solch hohem Niveau produziert und so begehrt, dass er seine Musik auf erfolgreichen Szenelabels wie zum Beispiel Siamese, Link öffnet in einem neuen Fenster oder Innervisions, Link öffnet in einem neuen Fenster veröffentlicht. John Bürgin / CH Beats

Neuer King aus Kingston: Runkus

Runkus ist ein junger Reggaemusiker aus Kingston, Jamaika. Er bewegt sich musikalisch leichtfüssig zwischen den Lehren des Rastafari und der Realität der Strasse. Seine Fusion aus Reggae und modernen Einflüssen aus Rap und Dancehall könnten ihn 2021 zum Erfolg führen. Im Untergrund hat er sich bereits seit 2013 seine Sporen abverdient. Lukie Wyniger / Reggae Special

Flamenco trifft Zeitgeist: María José Llergo

María José Llergo hat das Potential zur neuen Rosalía, Link öffnet in einem neuen Fenster. Schliesslich hatten die beiden auch denselben Mentor, Link öffnet in einem neuen Fenster. Die Musik der 26-jährigen Spanierin aus Córdoba verspricht aber noch mehr Bodenhaftung im traditionellen Flamenco. Die explosive Mischung aus Zeitgeist und Tradition ihres Debut-Albums «Sanación» wird 2021 noch zu reden geben! Rahel Giger / World Music Special

Phönix aus der Asche: Dead Sara

Dead-Sara-Frontfrau Emily Armstrong ist ein weiblicher Rockstar im Stile von Stevie Nicks, Courtney Love oder Joan Jett. Die beeindruckende Bühnenpräsenz der Rockröhre brachte Dave Grohl vor einigen Jahren dazu, der Band eine Weltkarriere zu prophezeien, Link öffnet in einem neuen Fenster. Aber schlechtes Management, ein mieser Plattenvertrag und einige Fehltritte brachten Dead Sara ins Taumeln. Dead Sara sind also keine Newcomerband mehr, aber das kalifornische Trio rund um Emily Armstrong und Gitarristin Souxsie Medley plant 2021 eine Wiedergeburt. Der kürzlich erschienene Kracher «Hands Up» ist vielversprechend. Dominic Dillier / Rock Special

Erfolg im Blut: Baby Keem

Der Cousin von Kendrick Lamar mit 2000er-Jahrgang zeigte mit seinem Händchen für eigene Flows auf dem letztjährigen Song «Hooligan» viel Fingerspitzengefühl, rappte damit einer meiner liebsten Trap-Songs des letzten Jahres ein und konnte mit wenigen Veröffentlichungen schon eine grenz-militante Fangemeinschaft bilden. Pablo Vögtli / Black Music Special

Goldige neue Soulstimme: Tiana Major9

Sie ist 24-jährig, hat jamaikanische Wurzeln, kommt aus Ost-London und nennt sich Tiana Major9 (richtig, wie der Major 9-Akkord, Link öffnet in einem neuen Fenster). Sie ist beim legendären Motown Label unter Vertrag und vereint Jazz, Reggae und Soul mit ihrer warmen, einzigartigen Stimme. Pablo Vögtli / Black Music Special

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