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Musik Brit Awards: SRF 3 spielt die Gewinner schon lange

Neben den Grammys sind die Brit Awards die wichtigste Auszeichnung in der Musikbranche. Die neuen Gewinner schaffen den Durchbruch meist auch bei uns. Dieses Jahr ist jedoch alles anders. Dank unserem Sender.

Auf der Insel nichts Neues. So könnte man die Nominationen der Brit Awards kommentieren, welche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über die Bühne gegangen sind.

Die «Brits» gaben früher oft einen Ausblick darauf, welche Musik in den kommenden Monaten auch die Schweiz erobern würde.

SRF 3 spielt sie alle

Dieses Jahr ist alles anders. Fast alle Nominierten, auch in den Newcomer- und Insel-spezifischen Kategorien, sind bei SRF 3 bereits im täglichen Programm zu hören.

Die Gewinner werden die Schweizer Musiklandschaft dieses Jahr deshalb nur wenig beeinflussen. SRF 3 Hörer sind musikalisch eh schon up to date.

Pharrell Williams trat bei den «Brits» mit Hut auf.
Legende: Show-Act Pharrell Williams trat bei den «Brits» mit Hut auf. Keystone

Kurz und übersichtlich

Im Gegensatz zu den Grammys ist die Anzahl der Kategorien bei den Brits erfreulich kurz und übersichtlich, Überraschungen gibt es aber auch hier selten.

Immerhin: Weil das Publikum bei den Brit Awards für ihre Favoriten voten kann, ist die britische Show im Vergleich zum amerikanischen Pendant spannender.

Die wichtigsten Nominierten der Brit Awards

British GroupArctic Monkeys, Bastille, One Direction, Disclosure, Rudimental
International GroupArcade Fire, Daft Punk, Haim, Kings Of Leon, Macklemore & Ryan Lewis
British Male Solo ArtistJake Bugg, John Newman, James Blake, David Bowie, Tom Odell
British Female Solo ArtistBirdy, Ellie Goulding, Laura Mvula, Jessie J, Laura Marling
Album Of The YearArctic Monkeys, Bastille, David Bowie, Disclosure, Rudimental
Critic's Choice AwardSam Smith, Ella Eyre, Chlöe Howl
International Male ArtistBruno Mars, Justin Timberlake, John Grant, Eminem, Drake
International Female ArtistLady Gaga, Katy Perry, Janelle Monáe, Lorde, Pink

3 Kommentare

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  • Kommentar von Oliver Richner, Wabern
    Dass SRF3 zum Mainstream-Sender verkommen ist, haben geneigte RadiohörerInnen schon längst bemerkt. Dass Ihr Euch jetzt aber noch damit brüstet ist ein weiterer Schritt in den Sumpf der Beliebigkeit. Dieses Streben nach Profillosigkeit ist betrüblich und bestätigt die Beamtenmentalität der Gebührenfinanzierten.
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    1. Antwort von Sven, Zürich
      Dieser Aussage geht die grundfalsche Präambel vor, dass alles was erfolgreich auch schlecht ist. Tatsächlich hat es bei den obig nominierten aber eine ganze Reihe von wirklich guten Interpreten. Entsprechend möchte ich für SRF3 hier jetzt ganz simpel zurückschlagen: Wer dies auch ausserhalb des persönlichen Geschmacks nicht erkennt, der hat schlicht keine Ahnung von Musik.
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    2. Antwort von Mike, Walisellen
      Du findest also die Monkeys, Daft Punk, Bastille und Arcade Fire grausigen Mainstream? Dann tust du mir wirklich sehr sehr leid, wenn dein eloquenter, ach so besserer Musikgeschmack nicht vorkommt... Und immer diese Gebührendiskussion...SRF 3 Spielt das, was die Leute am meisten kaufen: Charts. Aber sie spielen auch sehr vieles, was in NRJ und co NIE laufen würde...in den letzten 2 Jahren ist der Sender sehr viel mutiger geworden! Alternativer wird's nur noch bei Virus oder 3fach...
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