Plüsch: Heimweh nach den Bergen

Aus einer Schülerband wird einer der erfolgreichsten Schweizer Acts - eine spezielle Geschichte, die anfangs 1997 begann und der Band unterdessen Platin zu Hauf und Ehrungen à gogo brachte.

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Bildlegende: "Weiter wachsen, vorwärts gehen und damit Plüsch bleiben." Plüsch zvg

Ihr Überhit ist «Heimweh», in dem sie eben diese Sehnsucht nach der heimatlichen Scholle besingen. Was vermisst ihr jeweils im Ausland an der Schweiz? Im Plüsch-Song sind dies u.a. die Berge, der Wein und die Schokolade (bemerkenswert: in Ritschis Dialekt heisst es «der Schoggi», wie er steif und fest behauptet).

Jedenfalls lähmt der Superhit die Band keinesfalls. Nach einer für Fans einigermassen erträglichen Wartezeit erscheint jeweils wieder ein neues Album. Vor dem 2012-er Album «Eile mit Weile» hatte die Band allerdings ihr Schaffen einige Zeit auf Eis gelegt, um persönliche Ziele zu verfolgen.

Plüsch und die Schnecke

Aber schliesslich erschien es doch: das vierte Album der Mundartrocker Plüsch aus Interlaken. Es wurde - anders als die Vorgänger - von A bis Z von der Band selbst produziert. Von der Band selbst heisst: von Andreas Ritschard, Roger Meier, Simon Ryf und Alexander Balajew. «Neues Album, neuer Stil», sagt der Sänger Ritschi dazu.

Das Cover des Albums «Eile mit Weile» ziert eine Schnecke. «Diese Idee kam von unserem Grafiker. Er findet Schnecken cool und passend zum Album. Vielleicht auch weil wir uns so lange Zeit damit gelassen haben», so der Sänger.

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Comeback: Plüsch

9:32 min, aus Musicnight vom 24.2.2012