SRF 3 Pop-Archiv: Stefanie Heinzmann

Mit einer Stimme wie ein 500-PS-Bolide hat sie 2008 bei Stefan Raabs Castings-Wettbewerb «SSDSDSSWEMUGABRTLAD» die Konkurrenz in Grund und Boden gefräst. Seither ist sie eine Fixgrösse im Schweizer Musik-Business.

Eine tolle Stimme hat sie, ein gesundes Selbstvertrauen auch. Und hübsch ist sie auch noch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stefanie Heinzmann Eine tolle Stimme hat sie, ein gesundes Selbstvertrauen auch. Und einen unwiderstehlichen Walliser Charme. zVg

Bereits am Tag nach ihrem Sieg bei Stefan Raab im Januar 2008 kam «My Man Is A Mean Man» auf den Markt. Heizmanns Interpretation des Soul-Songs aus der Feder eines schwedischen Produzenten-Trios begeisterte die Pop-Fans im ganzen deutschsprachigen Raum.

Seither ging die Post ab im Leben der ehemaligen Handelsschülerin aus Eyholz im Oberwallis: Alle ihre Alben und mehrere Singles landeten in den deutschen, schweizerischen und österreichischen Hitparaden. Anfang Januar 2010 zwang eine Stimmbandoperation sie, eine Weile lang nicht mehr zu singen. Die Operation verlief gut und bereits ein Jahr später sang Heinzmann zum ersten Mal in den USA.

Von der Castingshow-Teilnehmerin zum Castingshow-Coach

Im März 2012 erschien ihr drittes Album «Stefanie Heinzmann», bei dem sie zum ersten Mal auch beim Songwriting mitgearbeitet hat. Von 2013 bis 2014 amtierte sie zudem als Coach in der Schweizer Castingshow «The Voice of Switzerland».

Im Hitparaden-Interview vom April 2012 erzählt sie in ihrem äusserst charmanten Walliser Dialekt, wie erleichtert sie war, nach ihrer Stimmbandoperation wieder singen zu können und wann sie das letzte Mal das Gesetz gebrochen hat. Ebenfalls zur Sprache kommt ihr bisher schlimmster Moment auf der Bühne - und sie erklärt, was ihre weiblichste, bzw. männlichste Eigenschaft ist.

Stefanie Heinzmann auf der «JRZ»-Konzertbühne

Das Interview am Open Air Gampel 2015