Zum Inhalt springen

Header

Legende: Nach einem ebenso erfolgreichen Hit wie «Sieben Sünden» sehnt sich Marc Pircher nach wie vor. SRF
Inhalt

Marc Pircher Sündhaft erfolgreich

«Sieben Sünden» ist Marc Pirchers grösster Hit. Tatsächlich wollte er den Titel ursprünglich gar nicht singen.

Audio
«Sieben Sünden» von Marc Pircher im «Schlagermosaik»
04:24 min, aus Audio MW vom 17.08.2021.
abspielen. Laufzeit 04:24 Minuten.

Viele Interpretinnen und Interpreten stehen ihren grössten Erfolgen zumindest anfangs kritisch gegenüber. Nicht anders verhält es sich bei Marc Pircher. 2003 gewinnt er als junger Nachwuchskünstler den «Grand Prix der Volksmusik» mit dem Titel «Hey Diandl, spürst es so wie i» – von der Machart her eine volkstümliche Melodie im typischen Zillertaler-Gewand. Für Pircher ist damals klar, dass für ihn nun der Weg vorgezeichnet ist.

Überzeugungsarbeit

Anders sieht es sein Produzent. Dieser schlägt ihm den Titel «Sieben Sünden» vor. Pircher winkt ab. Für ihn klingt das Lied viel zu modern und er will seine Fans damit nicht vergraulen. Letztlich wird er dann aber doch davon überzeugt, einen Mix aus Pop-Schlager mit Zillertaler Elementen und natürlich vollem Einsatz seiner steirischen Harmonika zu kreieren. In Österreich gelingt ihm damit ein durschlagender Erfolg.

Der letzte Schliff

Noch mehr Schub kriegt «Sieben Sünden» durch DJ Ötzi. Dieser will den Titel als Duett neu abmischen. In der Folge wird «Sieben Sünden» auch in Deutschland und der Schweiz zum Renner. Diesem gelungenen Stil ist Pircher bis dato treu geblieben.

Ursprünglich brachte übrigens Schlagersänger Uwe Busse die Originalversion von «Sieben Sünden» heraus. Bei ihm fehlte jedoch der schmissige Zillertaler-Sound.

Stars und Hits im Rampenlicht

Box aufklappen Box zuklappen
Stars und Hits im Rampenlicht

Im «Schlagermosaik» nimmt Roger De Win jeden Montag einen Schlagertitel unter die Lupe und bringt interessante Fakten ans Licht.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen