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Sie sagte doch sie will mich
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Silbereisen & Anders Durchkalkulierter Volltreffer

Das kam für viele unerwartet. Ex-Modern-Talking-Star Thomas Anders und Schlager-Papst Florian Silbereisen spannen zusammen und landen damit einen Top-Hit. Das alles klingt ziemlich durchkalkuliert. Ist es auch. Das Resultat überzeugt dennoch.

Seit Maite Kelly und Roland Kaiser mit «Warum hast Du nicht nein gesagt» einen Hit landeten, sind Schlager-Duette wieder voll im Trend. Semino Rossi und Rosanna Rocci mit «Unbeschreiblich weiblich-umständlich männlich», Link öffnet in einem neuen Fenster, Kerstin Ott und Howard Carpendale mit «Wegen Dir (Nachts wenn alles schläft)», Link öffnet in einem neuen Fenster oder Sonja Liebing und Bernhard Brink mit « Du hast mich einmal zu oft angesehen», Link öffnet in einem neuen Fenster sind nur ein paar Beispiele dafür.

Zwei Männer klingen ziemlich ähnlich

Mit Thomas Anders und Florian Silbereisen setzen nun auch zwei Männer als Duett-Partner auf den aktuellen Trend. Die 17 Titel auf ihrem Album «Das Album» sind sich alle sehr ähnlich. Böse Zungen würden behaupten: «Die Lieder sind so inspiriert wie der Albumtitel selber.» Dieser Ansicht war auch unser Schlagerexperte Roger De Win nach dem ersten Durchhören.

Leichte Kost mit Spassfaktor

Sowohl textlich als auch musikalisch sind die Melodien austauschbare, leichte Kost. Irgendwie war alles schon einmal da. Es dreht sich alles um Liebe, Sehnsucht und Freundschaft. Das Leben wird zelebriert – und damit hat es sich dann auch schon. Ein Konzept, wozu sich Florian Silbereisen aber gerne bekennt. Schon als er mit Klubb3 erste Erfolge feierte, gestand er, dass er in seinen Titeln weder poetisch tiefgründige noch politisch ambitionierte Texte anstrebt.

Genau dafür steht auch Thomas Anders ein, der schon zu Modern Talking-Zeiten zusammen mit Dieter Bohlen mit Pop-Songs Erfolge feierte, die sich kaum voneinander unterschieden. Aber die Fans hatten dennoch jede Menge Spass daran und tun es bis heute.

Pop-Duo erhält Auszeichnung.
Legende: Mit Dieter Bohlen zusammen als Modern Talking erreichte Thomas Anders international mehrfach die Spitze der Hitparaden. SRF/Michael Probst

Der Witz kommt nicht zu kurz

Roger De Win zieht letztlich doch ein positives Fazit, was «Das Album» anbelangt. Es gefällt ihm, dass bei all dem Herzschmerz und der «Sag ja zum Leben»- Stimmungsmache auch der Witz nicht zu kurz kommt. So tauchen zwischendurch mit Textfetzen wie «Hey Cheri Lady, was sehe ich hier» oder «You can Win if you want» immer wieder Anspielungen auf Thomas Anders’ Modern Talking-Vergangenheit auf.

Stars und Hits im Rampenlicht

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Im «Schlagermosaik» nimmt Roger De Win jeden Montag einen Schlagertitel unter die Lupe und bringt interessante Fakten ans Licht.

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