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Blitzfragen an Beatrice Egli: Luftmatratze oder Himmelbett?
Aus SRF Musikwelle Brunch vom 16.08.2020.
abspielen. Laufzeit 01:55 Minuten.
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SRF Musikwelle Brunch Beatrice Egli: «Musik ist mein Elixier für gute Laune»

Schon als Neunjährige wusste Beatrice Egli, dass sie Schlagersängerin werden will. Heute ist sie 32 und blickt auf eine erfolgreiche, aber nicht nur sonnige Karriere zurück. Auf das «Gute-Laune-Elixier» Musik will sie auch in Zukunft keinesfalls verzichten.

Geboren, um Schlagersängerin zu werden

Beatrice Egli wusste schon sehr früh, was sie einmal werden will. Schon als Neunjährige äussert sie gegenüber den Eltern ihren sehnlichsten Berufswunsch. Schlagersängerin wolle sie werden, wenn sie «mal gross ist».

Den Eltern zuliebe macht die junge Frau aber zuerst den Schulabschluss und dann folgt eine Lehre als Coiffeuse. Diesen Beruf gibt sie aber bald auf und widmet sich ganz ihrer Gesangskarriere.

Was Wünsche, Wille und Ehrgeiz bewirken können, ist bekannt. Seit ihrem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» ist die Karriere voll in Fahrt und Beatrice Egli im In- und Ausland eine gefragte Schlagersängerin.

Burnout

Der Erfolg hat aber nicht nur Sonnseiten. Obwohl Beatrice Egli ihre Arbeit über alles andere liebt, erleidet sie vor knapp zwei Jahren beinahe ein Burnout. Sie packt ihre sieben Sachen und fliegt nach Australien. Drei Monate später kehrt sie erholt und mit neuer Musik im Gepäck in die Schweiz und nach Deutschland zurück.

Und in 10 Jahren?

Beatrice Egli mag keine konkreten Zukunftspläne machen. Die Corona Krise habe sie in ihrer Haltung bestärkt, im Hier und Jetzt zu leben. Klar ist einzig: Sie will weiterhin Musik machen, falls möglich bis ins Alter.

Einen Freund, nein, den habe sie nicht, abgeneigt sei sie aber auch nicht. Wichtig sei ihr bei einem Mann, dass er den gleichen Humor habe wie sie, zusammen lachen und es gut haben, das sei wichtig.

Vielleicht sei sie in 10 Jahren Mami? Warum auch nicht? Hauptsache Spass am Leben!

«Mini Schwiiz – mini Heimat»

In den letzten Monaten hat Beatrice Egli die Liebe zur Schweiz neu entdeckt – nicht zuletzt wegen des Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie. «Durch die Absage aller Konzerte war ich zuerst in einer Art Schockstarr», gibt sie zu. «Ich bin in die Musik geflüchtet und habe erlebt, dass sie wie ein Elixier für gute Laune ist.»

Das Resultat dieser «Flucht» heisst «Mini Schwiiz – mini Heimat». Auf ihrem neuen Album präsentiert Beatrice Egli Lieder in drei von vier Landessprachen: Schweizerdeutsch, Französisch und Italienisch.

Chancen in der Krise

Es entspricht dem Naturell von Beatrice Egli, dass sie der Krise auch Positives abgewinnt: «Die Menschen sind trotz Distanzhalten zusammengerückt», meint sie. Gesundheit und Freiheit als wertvolles Gut hätten wieder an Bedeutung gewonnen.

Die Konzerte hat sie trotzdem sehr vermisst. Die Bühne ist ihre Welt. Hier geniesst sie den direkten Kontakt zu ihren Fans. Die Auftritte machen sie «wahnsinnig» glücklich. Den ersten Auftritt seit langem konnte sie kürzlich in Erfurt geniessen. Das Publikum sass aufgrund der Schutzmassnahmen auf Picknick-Decken. Für Beatrice Egli ein Abend voller Freude und Spass.

Gespannt auf die Reaktion der Fans

Nun freut sie sich auf die Veröffentlichung ihres neuen Albums «Mini Schwiiz – mini Heimat».

Sie ist gespannt, wie die Lieder in Schweizerdeutsch, Französisch und Italienisch bei den Fans ankommen.

Reaktionen darauf wird sie hauptsächlich über die Social Media-Kanäle erhalten, denn bis zum nächsten grossen Konzert, muss sich auch Beatrice Egli noch etwas gedulden.

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