Das Openair St.Gallen hat die schönste Zeltstadt ever

An keinem anderen Festival wird die Zeltstadt so liebevoll gestaltet und dekoriert wie am Openair St.Gallen. Nicht nur nutzen die Besucher die berüchtigten Steilhänge für imposante Bauten, sondern selbst das normalste Zelt wird mit Deko aufgepimt.

Während bei anderen Festivals die Zelte einfach irgendwo aufgebaut werden, um mitten in der Nacht viertelnüchtern seine paar Stündchen Schlaf zu bekommen, wird beim Openair St.Gallen darauf geschaut, dass der eigene Zeltplatz eine kleine Wohlfühloase ist. Man trifft auf kitschige Gärtchen (inklusive Bünzli-Zaun), aufwendige Bauten und allerlei Dekoration.

Hinter den Bauten stecken Stunden voller Vorbereitung und Muskelkraft, wie uns die Macher erzählt haben.

Django Banani aka Timo Gempel hat zusammen mit seinen Freunden ein Jahr an der Planung ihrer Zeltstätte gearbeitet Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Teamwork Django Banani aka Timo Gempel hat zusammen mit seinen Freunden ein Jahr an ihrer Zeltstadt getüftelt. SRF/Noëlle Guidon

Django Banani zum Beispiel hat mit seinen Freunden vor einem Jahr ein Konto eingerichtet, um für ihren Holzbau zu sparen: «Wir sind zehn Freunde und haben alle darauf eingezahlt. Zusammengekommen ist Geld für etwa eineinhalb Tonnen Material – Holz, ein bisschen Elektrik, Lichter und Musik. Wir machen das seit vier Jahren so.»

Das Gute an so einem Bau sei, dass man kaum Konkurrenz habe bei der Platzauswahl, denn durch die schiefe Lage am Hang gäbe es Wenige, die dort ihre Zelte aufschlagen.

Philipp und sein Kolleg haben den Platz für ihre Holzbaut schon vor 3 Monaten ausgewählt Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gute Vorbereitung Philipp und sein Kollege haben den Platz für ihren Holzbau schon vor drei Monaten ausgewählt SRF/Noëlle Guidon

Auch Philipp und sein Kollege haben sich intensiv mit der Planung ihres Baus auseinandergesetzt: «Wir sind aus St.Gallen und haben den Platz vor etwa drei Monaten ausgewählt. Hier oben hat man die beste Aussicht, wir sehen auf die Bühne und müssen nicht für jedes Konzert heruntergehen.» Easy nice, denn bei diesem wechselhaften Wetter kann man auch im «Schärme» die Konzerte verfolgen.

Pinke Flamingos und Penis-Ballons

Weil's so schön ist, möchten wir dir noch ein bisschen mehr Impressionen von den Deko-Skills der Camper des Openair St.Gallens zeigen:

Diese Ananasse (haha) bringen ein bisschen Tropen-Feeling nach Sangalläää Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ananananananananas Diese Ananasse bringen ein bisschen Tropen-Feeling nach Sangalläää. SRF/Noëlle Guidon

Pinker Gummi-Flamingo Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der pinke Gummi-Flamingo hat es auf den Zeltplatz geschafft – und sieht noch um einiges fresher aus, als manch ein Openair-Gänger. #LifeInPlastic SRF/Noëlle Guidon

Stell dir vor, du wachst am Morgen auf, öffnest dein Zelt und als erstes strahlt dich gleich dieses Schweinchen an – easy härzig, nöd? Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Oink oink Wenigstens lacht dich dieses Schweinchen immer an – auch im grössten Schiff. SRF/Noëlle Guidon

Sie spenden zwar keinen Schutz vor dem Regen, sehen dafür aber richtig fancy aus Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bunte Fähnchen Sie spenden zwar keinen Schutz vor dem Regen, sehen dafür aber richtig fancy aus. SRF/Noëlle Guidon

Das bunte Hipster-Einhorn erobert den Mainstream Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Unicorn Das bunte Hipster-Einhorn erobert den Mainstream. SRF/Noëlle Guidon

Ballon-Penis Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hihi. Ballon-Penis. SRF/Noëlle Guidon