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Gurtenfestival 2019 AnnenMayKantereit lieben Bern – ganz besonders die Reitschule

Wer sich für einen Festivalbesuch Glitzer ins Gesicht schmiert und ein Stirnband aufsetzt, stellt sich auch bei AnnenMayKantereit am Gurtenfestival in die erste Reihe. Im Interview mit Rika Brune schwärmen die deutschen Überflieger von ihren funkelndsten Bern-Momenten.

AnnenMayKantereit und Bern: eine richtige Liebesgeschichte! Eine, die schon seit längerer Zeit für mächtig viel Schmetterlinge im Bauch sorgt.

Zum ersten Mal in Bern gespielt, hat das Quartett um Henning May, Christopher Annen, Severin Kantereit und Malte Huck (als Bassist Huck zur Band gestossen ist, war der Bandname wohl schon voll?) vor fünf Jahren.

Als wir angekommen sind, mussten wir zuerst die Bühne aus kleinen Holzquadern zusammenbauen.
Autor: Severin Kantereit

Damals, 2014, standen im munzig kleinen «Musigbistrot» etwa 40 Nasen vor der Bühne. Trotzdem schwärmt Schlagzeuger Severin Kantereit noch heute von diesem Gig: «Das war einer unseren ersten Auftritte im Ausland, da denken wir auch heute noch oft daran. Als wir ankamen, mussten wir zuerst die Bühne aus kleinen Holzquadern zusammenbauen», erzählt er.

«Während dem Soundcheck war eine Hochzeitsgesellschaft vor Ort, die ziemlich irritiert darüber war, dass da gerade eine Band ihr Zeugs aufbaut», so Kantereit weiter.

Seither hat sich die Kölner Pop-Rockband eine um einiges grössere Fanbase erspielt. Das zeigt sich auch am Gurtenfestival: 2016 spielten AnnenMayKantereit noch auf der Zeltbühne, dieses Jahr wurde die Band auf der Hauptbühne umjubelt.

Wir lieben Bern einfach. Besonders den Dachstock der Reitschule. Dort haben wir einen unserer schönsten Clubgigs überhaupt gespielt.
Autor: Henning May

Übrigens schlagen die Herzen der Band auch abseits des Gurtenfestivals höher, sobald die Stadt Bern erwähnt wird: «Wir lieben Bern einfach. Besonders den Dachstock der Reitschule. Vor allem weil es dort so gut riecht. Wir haben dort einen unserer schönsten Clubgigs überhaupt gespielt», sagt Sänger Henning May.

«2014 waren wir ganze drei Tage hier. Wir haben in einer Jugendherberge gepennt, Fussball gespielt, wir waren schwimmen ... Da hatten wir noch richtig Zeit!», so Kantereit. Womit wir auch beim einzigen Nachteil am immer grösser werdenden Erfolg der Band angekommen wären: Neben den Konzerten bleibt kaum mehr Zeit für anderes.

So musste für dieses Mal der fest eingeplante Aareschwumm wieder gestrichen werden*. Warum? «Weil wir Interviews geben müssen», sagt Kantereit mit einem Lächeln. Ups. Sorry!

*=Kurzer Nachtrag: Am nächsten Tag haben wir AnnenMayKantereit überraschend erneut angetroffen – mit Badehose an und Tüechli auf den Schultern. Die Jungs haben sich spontan für einen weiteren Tag Aufenthalt in Bern entschieden, inkl. Aareschwumm.

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