Sind die Festivalbesucher in St.Gallen ready für das Hudelwetter?

Jetzt ist auch den letzten Zeitgenossen klar, weshalb das Wetter so umgeschlagen hat: Es ist wieder einmal Openair St.Gallen. Wo einst ein Sittertobel empor ragte, pfützt jetzt ein Schlammtobel. Nur: Ist das campingwillige Publikum überhaupt auf vier Tage Schlechtwetterfront vorbereitet?

Die Eine schwingt ihrTanzbein, ein Anderer schläft am Boden – und der Nächste begrüsst uns mit seinem zufriedensten «Hitski»: Am Openair St.Gallen herrscht zweifelsohne Entspannung. Und das, obwohl Petrus gerade hysterisch all seine Regentonnen herunter kippt.

«Ich scheiss aufs Wetter, ich fühle mich hier wohl!»

Vier Tage Regen scheint die Festivalbesucher definitiv kalt zu lassen: «Man stellt sich ja schon drauf ein und organisiert sich», antwortet uns eine pflotschnasse Dame. Und ihre Meinung wird fleissig geteilt: «Man braucht einfach gute Kleidung: Regenjacken, Gummistiefel oder mehrere Unterhosen!»

Der klare Spitzenreiter in der Kategorie: «Dinge, die du sicherlich packen musst», ist aber eigentlich ein ganz anderer: Bier. Denn das gibt es, soweit das Auge reicht: «Es kann gut sein, dass ich mir das Wetter schön getrunken habe», so ein Besucher lachend.

So oder so herrscht hier omnipräsente Party-Laune: «Ich scheiss aufs Wetter, ich fühle mich hier wohl», rühmt ein Fan das Openair St.Gallen. «Die coolen Leute holen alles wieder raus!»

Auf unsere Nachfrage, ob das Wetter denn niemanden stört, werden wir immerzu abgeschmettert: «Nein, es ist St.Gallen!»

Gerade mal ein Einziger gibt zu: «Das Wetter ist schon hundsmieserabel. Ich hätte eigentlich viel lieber meine Sonnenbrille auf der Büxe.»

Na dann...

Petrus, lahs tschäddere.