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Let's Play Video «Humankind» will «Civilization» vom Thron stossen

Es ist das meisterwartete Strategie-Spiel 2021: «Humankind» – das Globalstrategiespiel, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Platzhirschen «Civilization» einen Zacken aus der Krone zu brechen.

Humankind – Let's Play mit Martina

«Humankind» hat alles was man von einem Globalstrategie-Game erwartet: Zahlreiche Völker, die wir von der Steinzeit in die Gegenwart führen, einen Forschungsbaum, der unsere Handlungsmöglichkeiten ständig ausbaut, eindrückliche Weltwunder, die unsere Untertanen ungläubig bestaunen, Götter und Könige, die es fleissig zu huldigen gilt, Kämpfe, die wir entweder automatisch oder manuell austragen, diplomatische Varianten für all jene, die nicht sofort die Klinge wetzen und ein Wirtschaftssystem, das in Krieg und Frieden im Gleichgewicht gehalten werden will.

Dem fröhlichen Ausbau der Weltherrschaft bis in alle Morgenstunden sollte also schon jetzt nichts mehr im Weg stehen.

Der leidige «Civilization»-Vergleich

Bereits auf den ersten Blick wird klar, woher «Humankind» seine Inspiration hat. Nicht nur inhaltlich auch optisch orientiert sich der Neuling ganz klar am Alpha-Tier unter den Globalstrategiespielen: Sid Meiers «Civilization».

Dabei gibt es bereits zu Beginn des Spiels kleine, aber feine Unterschiede. In «Humankind» wählen wir beispielsweise am Anfang eine eigene Spielfigur, die wir personalisieren können. Wir starten das Spiel also, ohne uns auf ein Volk und dessen Anführer einzulassen.

Auf eine Kultur festlegen müssen wir uns in «Humankind» erst nachdem das erste Zeitalter überstanden ist. Doch auch diese Entscheidung ist nicht vergleichbar mit der Wahl eines Anführers in «Civilization», die den ganzen Spielstiel mit beeinflusst. Denn nach jedem überstandenen Zeitalter in «Humankind» dürfen wir ein neues Volk auswählen und können gleichzeitig so manchen Boni aus dem vergangenen Zeitalter behalten.

Einer der grössten Unterschiede zwischen «Humankind» und «Civilization» ist das Spieltempo. In «Civilization» geht das Rennen sofort los. Man muss so schnell wie möglich eine Stadt errichten und diese grösst- und bestmöglich ausbauen. In «Humankind» dauert alles ein bisschen länger. Im ersten Zeitalter können wir beispielsweise noch gar keine Städte bauen. Dafür erkunden wir die Gegend, jagen wilde Tiere und machen uns erste vorsichtige Gedanken darüber, wo wir das neue Zentrum der Weltherrschaft in Zukunft errichten könnten.

Auch wenn sich «Humankind» dem «Civilization»-Vergleich unmöglich entziehen kann, so ist das Spiel mehr als eine blosse Kopie. Die Macher, Amplitude Studios aus Frankreich, haben bereits vor «Humankind» mit «Endless Space» (2012), «Endless Legend» (2014) und «Endless Space 2» (2017) eigene Erfahrung im Globalstrategie-Genre gesammelt.

«Humankind» ist am 17.8.2021 für Google Stadia, Microsoft Windows und Mac OS erschienen. Das Spiel kostet rund 50 Franken und ist ab 12 Jahren freigegeben.

Du willst mitdiskutieren, ob Humankind das bessere Civilization ist? Hier geht es zu unserem SRF Digital Discord Server.

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