«An Schlaf war nicht zu denken» von Karin Kersten

Die deutsche Schriftstellerin Karin Kersten wurde zwar schon hochgelobt, aber sie entzieht sich auf charmante Art dem Mainstream. Es ist erstaunlich, wie selbstverständlich frisch diese Autorin schreibt.

Die Agentur «Sphinx» für Recherchen geht im Auftrag auf, die Mutter des besten Freundes der Inhaberin zu suchen. Das Team dieses Unternehmens ist eine skurrile Melange schräger Vögel.

Das Mandat zieht alle Kräfte in Bann und als Leser hat man das Vergnügen, an den schicksalhaften Tagen der Protagonisten teilzuhaben.

Diese gewitzte Geschichte vom Verlieren, Suchen und Finden zeigt, wie leicht Literatur sein kann, die weit mehr als beiläufig ist.

Ein Gespräch mit der Autorin.

Autor/in: Heini Vogler