«Die toten Seelen» von Nikolai Gogol

Aus Anlass des 200.

Geburtstags von Nikolaj Gogol Anfang April haben die Kritikerin Christine Lötscher, die Autorin Annette Pehnt und Redaktor Hans Ulrich Probst für «52 beste Bücher» den einzigen Roman, «Die toten Seelen» des als Erzähler («Der Mantel», «Die Nase») wie als Dramatiker («Der Revisor») unstrittig zum Kanon der Weltliteratur zählenden russischen Autors wiedergelesen.

Die mit sprühendem Witz und in glänzendem Stil geschriebene Geschichte des charmanten Betrügers Tschitschikow, der mit dubioser Praktik aus verstorbenen Leibeigenen schamlos Profit zu ziehen hofft - ein Sujet verblüffender Aktualität - ist literarisch von unverbrauchter Frische. Hanspeter Müller ergänzt die Diskussion mit Lese-Beispielen.