«Geschichte eines Verschwindens» von Hisham Matar

Der 41-jährige in London lebende libysche Autor Hisham Matar in den letzten Wochen vielfach Klartext über die Lage in seinem Land gesprochen. In diesen Tagen erscheint Matars zweiter Roman «Geschichte eines Verschwindens», in dem der Autor einen autobiografischen Stoff aufnimmt. 

Matars Vater, ein libyscher dissidenter Politiker ist - entführt von Ghadafis Schergen - seit fast zwanzig Jahren verschollen. Hisham Matar gestaltet diesen Stoff sehr subtil und verschränkt ihn mit einer intrikaten Adoleszenz- und Inzestgeschichte.

Hans Ulrich Probst hat den Autor in London zum Gespräch getroffen, Hanspeter Müller-Drossart liest aus dem neuen Roman vor.

Autor/in: Hans Ulrich Probst