Mathias Énard: Zone

Mit dem Roman «Zone» hat der französische Arabist und Romancier Mathias Énard 2008 sein ehrgeizigstes und erfolgreichstes Buch vorgelegt: Ein Epos in einem Satz über 500 Seiten, worin die Kriege des 20. Jahrhunderts erzählt werden.

Im Zentrum steht der ehe-malige Geheimagent Francis Servain, der stellvertretend all die Erfahrungen gemacht hat, die die Menschen des 20. Jahrhunderts als Opfer erlitten und als Täter begangen haben. «Zone» ist eine neue «Ilias», das Abbild eines grausamen Jahrhunderts, das noch nicht vorüber ist und uns daher noch längst keine Ruhe lässt.

Melinda Nadj Abonji, Beat Mazenauer und Felix Schneider im Gespräch.

Redaktion: Felix Schneider