Die wichtigsten Tipps zum Verarbeiten von Holunderbeeren

Aus den schwarzvioletten Beeren der Holunderbüsche lassen sich nicht nur Sirupe, Konfitüren und Gelees zubereiten. Auch in der salzigen Küche kann man sie einsetzen. Holunderbeeren zu verarbeiten, ist keine Hexerei. Ein paar Punkte sollte man aber beachten.

Holunderbeeren am Baum.
Bildlegende: Gekocht geniessen: Holunderbeeren sind roh nicht giftig, aber sehr schwer verdaulich. Colourbox
  • Nur wirklich reife Beeren verarbeiten, unreife Beeren aussortieren.
  • Die Beeren färben stark. Deshalb empfiehlt es sich, bei der Verarbeitung Einweghandschuhe zu tragen.
  • Wenn man nur den Saft weiterverarbeiten will, ist es nicht nötig, die Beeren von den Stielen zu trennen. Es reicht, wenn man nur die dicken Stängel abschneidet.
  • Will man die ganzen Beeren verarbeiten, kann man diese mit einer Gabel oder mit einem nicht zu feinen Kamm von den Stielen trennen.
  • Holunderbeeren sind nicht giftig. Roh sind sie aber sehr schwer verdaulich und können Blähungen oder sogar Unwohlsein verursachen. Deshalb sollte man sie nur gekocht geniessen. In der Regel reicht es, wenn man die Beeren fünf bis zehn Minuten lang kocht.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Rudolf Trefzer