Essen und Wein – die Qual der Wahl?

Wer gerne ein Glas Wein zum Essen trinkt, ist immer wieder mit der Frage konfrontiert: Welcher Wein passt? «Á point» verrät die Grundregeln - und wie man sie bricht.

Teller mit Polenta, Fleisch und Gemüse, daneben steht eine Flasche Wein auf dem Tisch.
Bildlegende: Polenta, Fleisch, Gemüse und Wein: ein klassisches Gericht der norditalienischen und der Tessiner Küche. Keystone

Grundsätzlich gilt: Der Wein soll einem schmecken. Aber er sollte auch mit den Aromen des Essens eine harmonische Verbindung eingehen oder allenfalls einen spannenden Gegensatz erzeugen.

Es gibt gewisse Grundregeln, die einem bei der Weinwahl weiterhelfen: Trinken Sie zu feinen, leichten Speisen einen eleganten, fruchtbetonten Wein. Zu kräftigen Speisen hingegen passt ein robuster Wein.

Diese Regel kann man aber auch durchbrechen, indem man Kontraste schafft. Ein Beispiel: Mit einem schweren Fleischgericht mit einer fettreichen Sauce kann ein knackiger, säurebetonter Weisswein unter Umständen viel besser harmonieren als ein ebenfalls schwerer Rotwein. Da darf man durchaus mutig sein und auch einmal etwas wagen.

Buchtipp: Natalie Lump, Das Hallwag Handbuch: Essen und Wein, Hallwag Verlag.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Rudolf Trefzer