Kimchi – das Herz der koreanischen Küche

Eine koreanische Mahlzeit besteht aus vielen Platten und Tellern mit verschiedenen Gerichten. Immer dazu gehört Kimchi. Kimchi ist milchvergorenes Gemüse, häufig Kohl, gewürzt mit Chili, Ingwer, Lauch, Knoblauch, Rettich und etwas Fischsauce. Seit 2013 ist es immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe.

Frauen halten marinierten Kohl in den Händen.
Bildlegende: Frauen bereiten in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul Kimchi für Bedürftige zu (aufgenommen im November 2008). Keystone

Ohne Kimchi geht in der koreanischen Küche gar nichts. Koreanerinnen und Koreaner essen täglich ihre Ration Kimchi, viele von ihnen sogar zum Frühstück. Das Zubereiten des Kimchi hat in Korea eine lange Tradition. Im Spätherbst kommen Familien, Nachbarn und zum Teil ganze Dörfer zusammen und bereiten für den Wintervorrat gemeinsam Kimchi zu.

Panne bei der UNESCO

Seit 2013 gehört Kimchi beziehungsweise die Zubereitung und das Teilen des Kimchi zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe. Als die UNESCO die Kimchi-Tradition auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes genommen hatte, ging allerdings das nordkoreanische Kimchi schlicht und einfach vergessen. Seit letztem Jahr steht nun aber auch das häufig etwas hellere und mit etwas weniger Chili gewürzte nordkoreanische Kimchi auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Buch-Tipp: Kimchi – Die Seele der koreanischen Küche, Edition Fackelträger. (Rezept siehe unten)

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Maja Brunner