Lavendel – Der Duft des Südens

Lavendel wird besonders von Gartenbauern und Parfümeuren geschätzt. Wenig bekannt ist jedoch, dass  die stark duftende Pflanze mit den violetten Blüten auch in der Küche eine gute Figur macht.

Ein Lavendelpark an der Seepromenade in Zürich Wollishofen.
Bildlegende: Ein Lavendelpark an der Seepromenade in Zürich Wollishofen. Keystone

In der Küche Südfrankreichs ist Lavendel beliebt. Er ist oft Bestandteil der Gewürzmischung «Herbes de Provence». Lavendel kombiniert sich besonders gut mit Rosmarin, Thymian, Knoblauch und Rahm sowie wenn's süss sein soll mit Honig, Früchten (Orangen, Pfirsichen) und Schokolade. Zudem lassen sich Konfitüren, Essig, Öl, Salz und Zucker mit Lavendel aromatisieren.


In der Küche verwendet man vor allem die Blüten, frische oder getrocknete, je nach Jahreszeit. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die getrockneten Blüten intensiver schmecken als die frischen. Als Faustregel gilt: Ein Esslöffel getrocknete Lavendelblüten entsprechen zwei Esslöffel frischen. Doch auch junge Lavendelblätter und triebe können auf die gleiche Art wie frischer Rosmarin verwendet werden. Aber aufgepasst: Lavendel hat ein intensives Aroma, das schnell dominiert und den Speisen eine unangenehme parfümartige Note verleihen kann.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Rudolf Trefzer