Meerrettich – scharfes Wurzelgewächs

Neben Pfeffer und Chili gehört der Meerrettich zu den schärfsten Gewürzen, die man in der Küche verwendet. Doch gut dosiert und kombiniert verleiht er vielen Saucen und Gerichten das gewisse Etwas.

Meerrettich
Bildlegende: Scharfe Zutat: Meerrettich. Colourbox

Meerrettich stammt ursprünglich aus Osteuropa und gelangte zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert nach Mitteleuropa. Besonders gut harmoniert Meerrettich mit allem, was gesotten oder geräuchert worden ist. Dabei wird er gern mit etwas Süssem kombiniert, z.B. mit Äpfeln als sogenannter Apfelkren, der in Österreich zum berühmten Tafelspitz serviert wird.

Meerrettich wird praktisch immer roh verwendet, am häufigsten als Zutat in kalten Saucen: etwa mit Crème fraîche, geschlagenem Rahm oder zusammen mit Senf. Man kann Meerrettich zwar auch erhitzen, doch verliert er dabei die Schärfe. Immerhin behält er aber seinen typischen und unverwechselbaren Geschmack.

Redaktion: Rudolf Trefzer