Minze – Aromatische Frische

Von den rund dreissig Minzearten, die man alle in der Küche und auch als Heilmittel verwenden kann, hat die Pfefferminze die grösste Bedeutung.

Die Pfefferminze ist vermutlich durch eine Kreuzung entstanden.
Bildlegende: Die Pfefferminze ist vermutlich durch eine Kreuzung entstanden. Colourbox

Die Pfefferminze ist eine relativ junge Minzeart. Sie ist durch die Spontankreuzung zweier Minzearten (Bachminze mit Waldminze) wahrscheinlich zufällig in einem Garten in England entstanden. Der englische Biologe John Ray hat sie 1696 entdeckt. Seither wird sie kultiviert.

In der englischen Küche ist die Pfefferminze eines der wichtigsten Gewürze. Als Küchengewürz ist sie aber auch im Mittelmeergebiet, im Nahen Osten und in Indien sehr beliebt.

Anders als in den mitteleuropäischen Küchen, wo die Minze vor allem zum Aromatisieren von Süssspeisen verwendet wird, braucht man sie dort vor allem zum Würzen von Fleischgerichten (zusammen mit Knoblauch), Gemüse (Auberginen, Zucchini, Erbsen) und Salaten.

Autor/in: Rudolf Trefzer