Sbrinz – Käsejuwel aus der Innerschweiz

Gegen den Parmesan und den Grana Padano hat der Sbrinz einen schweren Stand. Dabei gehört er zu den besten Extrahartkäsen überhaupt.

Sbrinz wird vor allem in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden nach traditioneller Methode in Handarbeit hergestellt.
Bildlegende: Sbrinz wird vor allem in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden nach traditioneller Methode in Handarbeit hergestellt. Keystone

Der mit wenigen kleinen Ausnahmen in der Innerschweiz erzeugte Sbrinz zählt zu den ältesten Käsesorten der Schweiz. Seit dem 16. Jahrhundert ist seine Herstellung schriftlich belegt. Ursprünglich ein typischer Alpkäse wird heute der grösste Teil in knapp dreissig Talkäsereien hergestellt.

Der Sbrinz braucht viel Zeit, um sein vielschichtiges Aroma auszubilden. Er muss mindestens 16 Monate gereift sein, bevor er verkauft werden darf. Das volle Aroma entwickelt er aber erst ab ungefähr 22 Monaten. Je älter ein Sbrinz ist, desto aromatischer und würziger wird sein Geschmack.

Käseliebhaber sind sich einig: Ein guter, drei- bis vierjähriger Alp-Sbrinz gehört zum Besten, was es an Extrahartkäsen gibt.

Redaktion: Rudolf Trefzer