Sportnahrung selber machen

Es müssen nicht immer die Sportriegel und isotonischen Getränke aus dem Sportgeschäft sein. Kraftriegel kann man nämlich auch selber backen und das Ausdauergetränke lässt sich auch selber mischen. Hier geht es zur Anleitung.

Fahrradfahrer trinkt aus einer Flasche.
Bildlegende: Selbstgemachte Sportgetränke schmecken und spornen an. colourbox.com

«Ein selbstgebackener Sportriegel soll Kohlenhydrate aus verschiedenen Quellen und idealerweise etwas Salz enthalten», sagt Ernährungsberaterin Beatrice Conrad. «Unter Kohlenhydraten aus verschiedenen Quellen meinen wir zum Beispiel Stärke und Zucker. Särke wie Mehl, Griess oder Haferflocken und Zucker aus Haushalts- oder Traubenzucker.»

Sportriegel selbst gemacht:

  • Als Basis Särke wie Mehl, Haferflocken, Griess oder Reis,
  • dazu etwas Zucker und
  • für den Geschmack zum Beispiel Schokoladenpuddingpulver.
  • Eine Prise Salz, wenn man beim Sport schwitzt.
  • Für längere, weniger intensive Bewegungen wie eine lange Wanderung können auch Dörrfrüchte oder Nüsse hinzugegeben werden. Diese belasten aber eher den Verdauungsapparat.

Sportgetränk selbst gemacht

«Bei selbstgemachten Sportgetränken kann man eigentlich nur etwas falsch machen», warnt Beatrice Conrad, «zu wenig verdünnen.»

In ein Sportgetränk gehören:

  • Viel Wasser,
  • etwas Sirup, Apfelsaft (höchstens einen Drittel) oder auch Früchtetee und
  • eine Prise Salz.
  • Will man während der Bewegung mit dem Getränk auch das Essen ersetzen, können Kohlenhydrate in Form von Maltodextrin hinzugefügt werden.

Bei Belastungen bis zu einer Stunde reicht jedoch ganz normales Wasser.

«Nach der Belastung helfen Proteine bei der Erholung und dem Muskelaufbau», ergänzt Beatrice Conrad.

Auch Proteindrinks können selber gemacht werden:

  • Milch mit Banane oder anderen Früchten mixen und
  • eventuell mit Honig süssen.
  • Auch Schokoladepulver ist möglich.
  • Will man das Getränk mitnehmen, kann es auch mit Milch- oder Molkepulver zusammengestellt und danach mit Wasser aufgegossen werden.

Redaktion: Brigitte Wenger