Vergessenes Naturprodukt: der Saft aus der Birke

Wenn «natürlich» automatisch auch «gesund» bedeutet, dann ist er es, der Birkensaft. Vital soll er machen, die Lebensgeister wecken, Stoffwechsel und Ausscheidung fördern. Definitiv nachgewiesen ist dies nicht, es gibt schlicht zu wenige Studien dazu. Doch kommt der Saft bei Probanden gut an.

Birkenstämme
Bildlegende: Leicht wie die Birke soll man sich fühlen, wenn man deren Saft getrunken hat. colourbox.com

«Meine Mutter war eine schöne Frau», erzählt Regi Brugger lachend, «sie hat Birkensaft getrunken und sich damit die Haare gewaschen. Auch meinen dünnen, geraden Haaren wollte sie mit dem Saft mehr Schwung verleihen. Dies hat jedoch nicht funktioniert.»

Regi Brugger ist mit dem Birkensaft aufgewachsen. Später ist sie auf ein altes Birkenwein-Rezept gestossen und hat die Produktion wieder aufgenommen.

«Der süssliche, erfrischende Saft der Birke enthält Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Baum mit den Wurzeln aus dem Boden aufnimmt. Der Saft ist ein Naturprodukt.» Nachgewiesen ist, dass der Zucker im Birkensaft, das Xylit, nicht die ungesunden Eigenschaften unseres raffinierten Zuckers enthält.

Vielleicht würde es sich lohnen, mehr über den Birkensaft zu forschen.

Redaktion: Brigitte Wenger