Die Liegenden

Beiträge

  • Die Null-Bock-Phase (Bild: S.Hofschläger/Pixelio)

    Die Liegenden

    Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt: Es ist Weihnachten. Die Familie sitzt am Tisch. Alle sind zufrieden. Nur einer macht nicht mit, sondern liegt lieber ausgestreckt auf dem Sofa.Pubertierende Jugendliche sind manchmal schwierig, so die Antwort, wenn man Eltern danach fragt.

    Insbesondere dann, wenn sie Null-Bock haben, nur chillen und mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. Ob das ein neues Zeitphänomen ist, oder ob es das im Prinzip schon immer gegeben hat? Das erfahren Sie aus zwei Büchern, die im BuchZeichen vorgestellt werden.

  • «Die Liegenden» von Michele Serra

    Der italienische Schriftsteller Michele Serra hat mit seinem Buch «Die Liegenden» in Italien eine grosse Leserschaft begeistert.

    Und das mit einer herrlich ironischen Klageschrift auf die Jungen von heute, die am Liebsten auf ihrem Zimmer chillen, den Laptop auf den Knien, die Kopfhörer auf den Ohren und das Smartphone in der rechten Hand.

    Buchhinweis: Michele Serra. Die Liegenden. Diogenes, 2014.

    Annette König

  • Der ganz alltägliche Familienwahnsinn

    Die deutsche Autorin Adriana Altaras wagt sich in ihrem neuen autobiografisch-fiktionalen Roman an das Famlien-Biotop heran.

    Sie erzählt in der Multiperspektive über den alltäglichen Familienwahnsinn, insbesondere wenn der Sohn so richtig in der Pubertät ist und der Vater immer noch den Erziehungsberechtigten markieren will. Überspitzt, rasant, und wunderbar komisch!

    Buchhinweis: Adriana Altaras. Doitscha. Kiepenheuer & Witsch, 2014.

    Annette König

  • Gespräch mit einem Jugendcoach

    Was ist Pubertät. Wie äussert sich dieser Generationen-Konflikt? Treffen die beiden Autoren Michele Serra und Adriana Altaras mit ihren Büchern ins Schwarze? Und welche Lösungsansätze bieten sich an, wenn der Familienalltag so richtig zerrüttet ist?Wir sprechen mit Sarah Zanoni.

    Sie ist Jugendcoach und betont: die meisten Anmeldungen für Familiengespräche hat sie nach den Festtagen im Januar.

    Annette König