Die Unverbesserlichen und die Ruhelosen

Silvio Blatter erzählt in «Die Unverbesserlichen» von einem Mann, der zufrieden ist und nichts ändern möchte in seinem Leben. Seine Frau schon. Was bedeutet das für ihre Liebe? Karine Tuil trifft mit ihrem Roman «Die Zeit der Ruhelosen» den Nerv der französischen Nation im Ausnahmezustand.

Beiträge

  • Silvio Blatter: Die Unverbesserlichen

    Das Wichtigste in Jonas' Leben: Seine Partnerin Ellis, seine Bar, seine Freunde, Fussball und sein Vater. Er hat alles, was er braucht und ist zufrieden damit. Ellis sagt, er sei ein freundlicher Fatalist und ein Langweiler. Silvio Blatter schreibt über die Liebe von zwei Menschen über 50.

    Es ist eine Geschichte aus dem Hier und Heute, leichtfüssig und unterhaltsam, glaubwürdig und ohne Moral. Blatter baut keine Luftschlösser, keine Fantasiewelten. Man kann sich in seinen Figuren wiedererkennen. Und lernt ganz nebenbei viel über das Leben.

    Silvio Blatter. Die Unverbesserlichen. Piper, 2017.

    Susanne Sturzenegger

  • Karine Tuil: Die Zeit der Ruhelosen

    Karine Tuil zeichnet im Roman «Die Zeit der Ruhelosen» ein Frankreich im Ausnahmezustand: Erschüttert durch die Terroranschläge, verunsichert durch die kriselnde Wirtschaft und enttäuscht von den Intrigen narzisstischer Politiker.

    Das Buch liest sich wie eine Parabel über die französischen Wahlen.

    Buchhinweis: Karine Tuil. Die Zeit der Ruhelosen. Ullstein, 2017.

    Susanne Sturzenegger