Glückssucher im Wilden Westen

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  • Glückssucher im Wilden Westen

    Das Bild vom coolen Cowboy, der in den Sonnenuntergang reitet, ist ein Klischee: Den harten Alltag dieser Männer, die sich 1873 im Wilden Westen mit Büffeljagden durchschlagen müssen, zeigt John Williams in seinem Roman «Butchers Crossing».Auch Dinaw Mengestu lässt seinen Helden 100 Jahre später gegen Westen ziehen: Im Roman «Unsere Namen» flieht ein Äthiopier aus den afrikanischen Kriegswirren in die USA. Doch das erträumte Paradies sieht anders aus

  • In der Natur zu sich selber finden

    Mit dem Collegeroman «Stoner» wurde der Amerikaner John Williams 20 Jahre nach seinem Tod plötzlich weltberühmt. Jetzt erscheint ein zweiter Klassiker von ihm erstmals auf Deutsch: «Butchers Crossing».

    Ein Harvard-Student reist 1873 in den Wilden Westen, um in der rauhen Natur zu sich selber zu finden. Und gerät in Teufels Küche. Im Gespräch mit Luzia Stettler erzählt der Übersetzer Bernhard Robben von den literarischen Stärken des Romans und gewährt Einblick in seine Arbeit.

    Buchhinweis:John Williams. Butcher's Crossing. dtv, 2015. Hörbuch: John Williams. Butcher's Crossing. DAV, 2015.

    Luzia Stettler

  • Wenn die Liebe Grenzen sprengt

    Der gebürtige Äthiopier Dinaw Mengestu gehört zu den interessantesten jungen Stimmen der Weltliteratur. Seine Bücher spielen stets zwischen den Kontinenten und erzählen von Heimatlosigkeit und Identitätssuche.

    Im Roman «Unsere Namen» kommt ein junger Mann vom Lande hoffnungsvoll nach Uganda. Aber statt Literatur zu studieren, beginnt er, sich politisch zu engagieren, und muss in die USA fliehen. Hier verliebt er sich in Helen. Und die zwei erfahren schmerzhaft, welche Provokation offenbar eine binationale Beziehung darstellt.

    Buchhinweis: Dinaw Mengestu. Unsere Namen. Kein & Aber, 2014.

    Luzia Stettler