Ritter, Schlachten und Schicksale

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  • Rebecca Gablé.

    Ritter, Schlachten und Schicksale

    Rebecca Gablé hat einen neuen historischen Roman «Das Haupt der Welt» geschrieben. Sie bleibt damit ein weiteres Mal ihrer grossen Leidenschaft treu: der Liebe zum Mittelalter.

    Rebecca Gablé begeistert mit ihren historischen Romanen ein grosses Lesepublikum. Ihre Mischung aus History, Crime and Sex unterhält. Die Autorin aus Deutschland versteht es gekonnt Fakten und Fiktion so zu mischen, dass eine Zeitreise in die Vergangenheit - vornehmlich ins englische Mittelalter - garantiert ist. Und das gelingt ihr auch in ihrem neuen Roman «Das Haupt der Welt». Doch für einmal ist nicht das mittelalterliche England Schauplatz der Geschichte, sondern das ostfränkische Reich zur Zeit 930 nach Christus.

  • «Das Haupt der Welt»

    Wir befinden uns im frühen deutschen Mittelalter. Der junge sechzehnjährige Otto, später Otto der Grosse genannt, führt den Sturm auf die Brandenburg an. Es ist ein eiskalter Wintertag im Jahre 929 nach Christus. Der Fluss, die Havel ist gefroren.

    Noch ist das Eis bläulich weiss, doch bald wird es rot gefärbt sein.

    Rebecca Gablé versteht es gekonnt, die Wirren und Kämpfe um die Herrschaft Otto des Grossen aufzuzeigen. Geschickt nähert sie sich dieser historischen Figur aus der Perspektive eines slavischen Fürstensohnes und dessen Schwester an.

    Buchhinweis:Rebecca Gablé. Das Haupt der Welt. Lübbe, 2013.

  • Der Buchtipp von Rebecca Gablé

    Besonders empfehlenswert findet Rebecca Gablé die historischen Romane von Susanne Goga. Und darunter besonders ihre Krimireihe aus dem Berlin der 20er Jahre. Aus einer Zeit, die lange im Roman vernachlässigt wurde.

    Susanne Goga versteht es ausserordentlich gut, diese Epoche zwischen den beiden Weltkriegen zu beschreiben, in der sich viel Dramatisches und in den Abgrund Weisendes angebahnt hat.

    Annette König