aufgewühlt – abgeklärt: Neues vom Kammerorchester Basel

Tempesta! Wie oft steht der Sturm im italienischen Barock sinnbildlich für die aufgewühlte Seele. Das Kammerorchester Basel taucht auf zwei neuen CDs ab in die barocke Affektwelt, wühlt in einem Geigenkonzert Meere und Seelen auf – und besänftigt sie wieder in Duetten aus unbekannten Oratorien.

Das Kammerorchester Basel
Bildlegende: Das Kammerorchester Basel ZVG / Heike Kandalowski

Lorenzo Gaetano Zavateri: Conceto a tempesta di mare G-Dur op. 1/12
Julia Schröder, Violine
Kammerorchester Basel
Leitung: Julia Schröder

Giovanni Paolo Colonna: Duett «Partite dolori» aus dem Oratorium «Salomone amante»
Nicola Porpora: Duett «Lascia ch'io veda almeno» aus dem Oratorium «Il verbo in carne»
Nuria Rial, Sopran
Valer Sabadus, Kontratenor
Kammerorchester Basel

Gaspard Fritz: Sinfonia B-Dur op. 6/1
Kesselberg Ensemble
Leitung: Ilze Grudule

Redaktion: David Schwarb