Phönixe aus der Asche

Was verquer klingt, hat eine einfache Botschaft: Zwei Schweizer Ensembles teilen mit, dass sie leben, die Musik ausserhalb des Mainstreams.

Und lassen Komponisten wieder aus der Asche steigen: Roberto Gerhard und Giacinto Scelsi. Beide hatten ihren Höhepunkt in der Mitte letzten Jahrhunderts. Beide hatten das Pech, dass die Zeitgenossen mit Einfluss sie immer wieder abdrängen wollten.

Das Collegium Novum Zürich widmet sich dem Spanischen Komponisten mit Schweizer Wurzeln. Und das Ensemble Phoenix Basel hat ganz neu dem Italiener Gicinto Scelsi die Ehre erwiesen. Wir bringen Ausschnitte aus den beiden Koproduktionen von Radio SRF 2 Kultur.

Giacinto Scelsi: Pranam II für 9 Instrumente (1973)
Khomm Sette episodi di una storia damore e di morte (1962)
Riti: I funerali di Alessandro Magno (1968)
Okanagon Okanagon deve essere considerato (1962)
Ensemble Phoenix Basel

Roberto Gerhard: Leo für Instrumentalensemble (1969)
Libra für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Gitarre, Klavier und Violine (1968)
Collegium Novum Zürich

Redaktion: Nikolaus Broda