Topbanker mit sozialem Gewissen

Burkhard Varnholt, Topbanker der Bank Julius Bär, verwaltet Millionenvermögen von Superreichen. Daneben betreibt er ein Waisendorf in Uganda. Wie bringt er die Welt der Verlierer mit der Welt der Gewinner unter einen Hut?

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Der Wohltäter

22 min, aus Reporter vom 14.9.2014
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Daniel Mennig, Autor

Daniel Mennig studierte Agrarwissenschaften an der ETH Zürich. Er arbeitet seit 1995 für verschiedene Reaktionen von SRF.

Topbanker – das sind alles Abzocker und Profitgierige? Zwar smart, aber ohne jede Schamgrenze. Ich gestehe: Was sich diese Berufsgruppe in den letzten Jahren geleistet hat, hat auch mein Bild stark getrübt.

Und dann bin ich auf Burkhard Varnholt gestossen. Auf einen, der nicht in dieses Bild passt, der sich nebst seinem Alltag als Topbanker für 100 ugandische Waisenkinder einsetzt. Alle zwei Monate reist Burkhard Varnholt nach Uganda, sucht den direkten Kontakt mit den Kindern und den Angestellten.

Ich wollte herausfinden, was ihn zu seinem wohltätigen Engagement antreibt, und ob es zu seinem Bankerjob nicht im Widerspruch steht. In meinem Film wird sichtbar: Der Banker hilft und teilt aus Verantwortung.

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«Dienstleistung heisst dienen und leisten» (Filmausschnitt)

0:42 min, vom 14.9.2014

Sendung zu diesem Artikel

  • SRF 1 14.09.2014 21:40

    Reporter
    Der Wohltäter

    14.09.2014 21:40

    Burkhard Varnholt ist Topbanker in Zürich. Burkard Varnholt ist aber auch Gründer und Betreiber eines Waisendorfes in Uganda und damit Hoffnungsträger für die Schwächsten. Wie bringt er die Welt der Verlierer mit der Welt der Gewinner unter einen Hut?