FDP und SP gehen auf Konfrontation

  • Samstag, 17. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 17. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 17. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die FDP will auf Kosten der SP bei den nächsten Wahlen einen Wähleranteil von 20 Prozent erreichen, die SP will mehr soziale Gerechtigkeit und lanciert zwei entsprechende Volksinitiativen.

Die Präsidenten beider Parteien erklärten jeweils die andere Partei zur klaren Gegenerin bei den nächsten Wahlen.

Weitere Themen:

In Madrid protestieren Zehntausende Abtreibungsgegner gegen ein Gesetz der spanischen Regierung.

Die Luzerner Kunstturnerin Ariella Kaeslin gewinnt in London WM-Silber. Es ist die erste WM-Medaille einer Schweizer Kunstturnerin.

Beiträge

  • Gegenseitige Kampfansage von FDP und SP

    FPD-Präsident Fulvio Pelli hat die SP zur Hauptgegenerin für die nächsten Wahlen erklärt. Pelli warf den Sozialdemokraten vor, als «Panzerknacker der Nation» die Schuldenbremse aushebeln zu wollen.

    «Dagobert Pelli» vertrete lediglich die zehn reichsten Prozent der Schweizer, es brauche mehr Panzerknacker, entgegnet SP-Präsident Christian Levrat.

    Die FDP hat an ihrer Delegiertenversammlung in Stans beschlossen, auf Kosten der SP, bei den nächsten eidgenössischen Wahlen zuzulegen. Ziel sei ein Wähleranteil von 20 Prozent, sagte Pelli.

    Die SP ihrerseits hat an ihrem ausserordentlichen Parteitag in Schwyz zwei Volksinitiativen lanciert. Sie fordert einen Mindestlohn von 3500 Franken im Monat sowie die Förderung alternativer Energien. Damit sollen neuen Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Lukas Schmutz

  • Demonstration gegen Schwangerschaftsabbrüche

    In Madrid haben hunderttausende Menschen gegen die Lockerung des Abtreibungsrechts demonstriert. Die katholische Kirche und die oppositionelle Volkspartei unterstützten die Demonstration.

    Die sozialistische Regierung Spaniens will, dass Schwangerschaftsabbrüche künftig bis zur 14. Woche straffrei sind. Das neue Gesetz sieht auch vor, dass junge Frauen ab 16 Jahren ohne Zustimmung der Eltern über eine Abtreibung entscheiden können.

    Alexander Gschwind

  • Armes reiches Botswana

    Botswana hat ein neues Parlament gewählt. Die Wahlen in einem der reichsten Länder Afrikas gingen ohne Zwischenfälle über die Bühne. Die rund zwei Millionen Einwohner profitieren vom Reichtum, der im Boden schlummert. Doch trotz Diamanten glänzt nicht alles in Botswana.

    An einer Wiederwahl der seit der Unabhängigkeit von Grossbritannien 1966 regierenden Botswana Democratic Party (BDP) von Präsident Ian Khama gibt es kaum Zweifel.

    Ruedi Küng

  • Gastland China steht in der Kritik

    An der Frankfurter Buchmesse ist dieses Jahr China zu Gast.

    In zahlreichen Veranstaltungen, parallel zum offiziellen China-Programm, werden auf die fehlende Meinungs- und Äusserungsfreiheit im Land der Mitte hingewiesen, auf die herrschende Zensur und auf die grausamen Konsequenzen für regimekritische Autoren und Dissidenten.

    Besonders betroffen von der rigorosen, chinesischen Zensur sind die Minderheiten: etwa die Tibeter. Ihnen ist die morgige Abschlussveranstaltung mit einer Lesung verbotener tibetischer Texte gewidmet.

    Romana Costa

Moderation: Hans Ineichen