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Bunte Rennvelos: Sie wurden im März 2013 an der Designmesse Blickfang in Basel ausgestellt.
Legende: Bunte Rennvelos: Sie wurden im März 2013 an der Designmesse Blickfang in Basel ausgestellt. Keystone
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Fünfmalklug Welches Velo fahren die Schweizer am liebsten?

Das Elektro-Bike holt auf, im Gegensatz zum Rennvelo, das nur in den hinteren Rängen mithalten kann. Der Sieger jedoch ist nur schwierig zu schlagen, er steht schon seit vielen Jahren zuoberst auf dem Podest.

Mountainbikes liegen unangefochten auf dem 1. Platz. Während 2008 noch gut 96'000 Mountainbikes verkauft wurden, waren es 2012 bereits rund 128'000. Auf Platz 2. schaffen es die Allrounder-Citybikes mit rund 73'000 Stück. Die Elektro-Bikes landen mit 52'900 verkauften Exemplaren auf dem 3. Platz. Gesamthaft kauften die Schweizerinnen und Schweizer im Jahr 2012 rund 348'600 Fahrräder.

Die Verkäufe 2012 machten einen Gesamtumsatz von 800 Millionen Franken aus. Das Velo ist beliebt und gehört neben dem Auto zum meistverbreiteten Verkehrsmittel der Schweiz. Es gibt es etwa 4 Millionen Fahrräder – wovon etwa 3 Millionen auch tatsächlich im Einsatz sind – und etwa 4,3 Millionen Personenwagen.

Die Verkaufszahlen in der Automobilbranche sind ebenfalls ähnlich wie bei den Velos. Im Jahr 2012 verkauften die Produzenten rund 328'100 Neuwagen – also nur rund 20'000 Stücke weniger als bei den Velos. Die beiden Verkehrsteilnehmer Auto und Velo sorgen denn auch für die meisten Unfälle auf Schweizer Strassen. An 40 Prozent der Strassenverkehrsunfälle ist ein Auto beteiligt, an 31 Prozent ein Fahrrad.

Quelle: Velosuisse, Suva

Velotypen 2012

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Mountainbikes  36.6%
Citybikes           21.2%
Elektrobikes      15.2%
Juniorvelos        11.5%
(Sportbereich)
Juniorvelos         5.1%
(Freizeitbereich)
Rennvelos          4.7%
Cross                  4.4%
Spezial               1.3%
(Tandem usw.)

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Huber , Bern
    Ich fahre täglich mit dem Velo zur Arbeit (22km pro Tag) und kann dies nur empfehlen. Mit dem Velo bin ich sogar schneller als mit dem öffentlichen Verkehr, muss mich nicht in übervolle Züge quetschen und schalte dabei prima ab von der Arbeit. Dazu habe ich noch die sportliche Aktivität, bin topp fit und wenn ich zu Hause ankomme, habe ich Zeit für die Familie. Was will man mehr? Wer noch ÖV fährt oder das Auto benutzt ist selber Schuld.
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  • Kommentar von Marianne Roe , Gwatt
    Warum wird in dieser Auswahl das ganz normale Fahrrad nicht erwähnt. Es geht schon wieder um Geld und Zocker sind am Werk. Es soll den Konsumenten wohl gar nicht mehr in den Sinn kommen, dass es auch noch normale Fahrräder gibt, obendrauf zu günstigen Preisen.
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    1. Antwort von Peter Zoss , Thun
      Das ganz normale Velo heisst heute City-Bike, halt "Neudeutsch". Das sind die Velos mit Gepäckträger und Schutzblechen. Immerhin macht der Anteil verkaufter City-Bikes über 20% aus, also ein sehr ansehnlicher Anteil. Also nichts von Abzocker... Die meisten Kilometer werden wohl - sportlich - auf dem Rennrad absolviert.
  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    Was mich Wunder nähme: Ist die Zunahme des Elektro-Velos umgekehrt proportional zur Zahl gefahrener Autokilometer? Wenn dem so wäre, wäre das Elektro-Bike durchaus zu begrüssen. Wenn ich allerdings die Zunahme des motorisierten Verkehrs und die Zunahme der Staus auf unseren Strassen betrachte, zweifle ich daran. So muss man schliessen, dass das E-Bike insgesamt eher den Trend zu mehr Bequemlichkeit unterstützt - und den Energieverbrauch zusätzlich ankurbelt.
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    1. Antwort von Simon Huber , Bern
      Das ist zu befürchten. Generation Zero halt. Möglichst kein Aufwand, dafür die vollen Vorteile. Das ist halt unsere Gesellschaft.