«Horch, was kommt von draussen rein»

Heute singt man sie wieder, die deutschen Volkslieder. Das war lange Zeit nicht so. Gerade in Deutschland trauten sich viele nicht mehr, diese altüberlieferten Melodien zu singen. Heute aber werden diese Liedperlen «wiederentdeckt» und sind auch in dieser «Fiirabigmusig» zu hören.

Ältere Frauen mit Notenblättern, stehend und singend im Chor.
Bildlegende: Volkslieder sind für Chöre wie das Salz in der Suppe. colourbox

In Zeiten des Nationalsozialismus wurden unzählige der deutschen Volkslieder für die Propaganda missbraucht. Daher gerieten viele schöne Volkslieder fast in Vergessenheit. Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert heute ein paar der schönsten Melodien aus diesem fast unerschöpflichen Liederschatz. Darunter sind Lieder wie «Horch, was kommt von draussen rein» oder «Weisst du, wieviel Sternlein stehen.

Entgegen der allgemeinen Annahme sind längst nicht alle Melodien «überliefert» und traditionell. Bei ganz vielen Volksliedern hatten grosse Komponisten ihre Finger im Spiel. So geht das Lied «Komm lieber Mai» auf Wolfgang Amadeus Mozart zurück, «Am Brunnen vor dem Tore» auf Franz Schubert und das Lied «Da unten im Tale» gäbe es ohne Johannes Brahms nicht.

Gespielte Musik

Moderation: Guido Rüegge, Redaktion: Guido Rüegge