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Schweiz «Kulturplatz»-Moderator Harald Schmidt macht auf Kulturbanause

Im Februar übernimmt Harald Schmidt (57) als Mutterschaftsvertretung von Nina Brunner die Moderation des «Kulturplatz». Der Deutsche weiss allerdings angeblich nichts über die hiesige Kultur. Überhaupt: Theater, Musik und Malerei würden ihn so gar nicht interessieren.

Legende: Video Harald Schmidt über sein Schweizer Kulturwissen abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 11.02.2015.
Legende: Video Harald Schmidt über sein Kulturinteresse abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 11.02.2015.

«Marthaler und Pirmin Zurbriggen: Das wars schon, was man so aus der Schweiz kennt. Nee, beim besten Willen, von den Lebenden fällt mir nichts mehr ein», sagt Harald Schmidt im Interview mit «glanz & gloria» zu seinem Schweizer Kulturwissen.

Theater, Musik und Malerei sind allesamt überschätzt
Autor: Harald SchmidtEntertainer und Moderator

Aber auch Kultur allgemein ist für den deutschen Entertainer nach eigener Auskunft ein rotes Tuch. «Theater, Musik und Malerei sind allesamt überschätzt, aber sehr wichtig.» Selbst gehe er nicht ins Theater und nie ins Museum. «Ich gehe auch nur ganz selten an ein Konzert. Ich gucke Fernsehen», so der 57-Jährige.

Wenn ich mich für Kultur interessieren würde, würde ich nicht einen ‹Kulturplatz› moderieren
Autor: Harald SchmidtEntertainer und Moderator

Dass ihm Kultur egal ist, das betont Harald Schmidt mehr als einmal: «Wenn ich mich für Kultur interessieren würde, würde ich nicht einen ‹Kulturplatz› moderieren. Das ist ja eine Unterhaltungsshow.» Und seine Show als «Kulturbanause» hätte man dem studierten Schauspieler fast abgenommen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Werner von Braun, Aarau
    so kennen wir ihn so mögen wie Ihnen oder auch nicht.
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  • Kommentar von Daniel Rohner, chur
    Na, da haben wir es. Schmidt nennt Kulturplatz eine Unterhaltungsshow. Recht hat er. Mehr als marktgerechte Unterhaltung hat Kulturplatz bis heute nicht geschaffft. Ist leider auch nicht die Idee dieser Sendung. Nur nicht zu intellektuell, provokant, poetisch...... soll sie sein, diese Sendung, marktgerecht ja, das Ziel aller Ziele. Macht weiter so. Belanglos, den Zuträgern in die Hand gespielt. Kultur ist kein Mehrwert mehr, sie ist zur berechenbarer Grösse des Marktes verkommen.
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