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People «Unsere Herzen sind gebrochen» – Musikwelt trauert um Prince

Die Musikwelt steht unter Schock. Vor rund vier Monaten erst war Popstar David Bowie an Krebs gestorben, jetzt ist die nächste Musikgrösse tot. Auf den sozialen Netzwerken äussern Stars wie Madonna, Spike Lee und Justin Timberlake ihre Trauer.

Über eine Million Tweets hat die Nachricht von Princes Tod ausgelöst, darunter auch Meldungen von Madonna und Chaka Khan. Sie twitterten Fotos von gemeinsamen Momenten mit dem verstorbenen Star, «Ich bin erschüttert», schreibt Madonna dazu. «Ich vermisse meinen Bruder», so Regisseur Spike Lee auf Twitter.

Auch Präsident Obama twitterte eine Beileidsbekundung: «‹Ein freier Geist lässt sich nicht bändigen›, sagte Prince einst – und es gab keinen freieren, mutigeren oder kreativeren als seinen». Die «New York Times» feiert Prince als «akribischen Meister des Pop».

Auch in der Schweiz trauern Prince-Fans. «Wir nehmen Abschied von einem musikalischen Genie. Der Meister des ‹Weglassens›, der unglaublichen Melodien, des Funk & Souls. ‹Sometimes it snows in April›, und am 21. April weint die Welt. R.I.P. Prince», schreibt Marc Sway auf Facebook. «Ich habe keine Worte», twittert Seven.

«A Tribute To Prince»

«Glanz & Gloria» schaut in der Sondersendung «A Tribute To Prince» auf das Leben des Ausnahmekünstlers zurück. Dani Fohrler moderiert die Sendung. Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 24. April 2016, 18.15 Uhr, SRF 1.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Lori, Bern
    Für gewisse Leute hat so eine Nachricht sehr wohl einen emotionellen Wert. Schliesslich verbindet man mit Musik,Tanz, Bilder, Figuren -egal was dieser Künstler (demfall jetzt Prince) gemacht hat, Emotionen und Erinnerungen. Das Künstler es schaffen einen Zeitgeist zu prägen und dafür zu stehen, das kenne ich von den heutigen "Singsangmusikern" nicht mehr. Jedoch teile ich die Ansicht das eine tagelange und aufgebauschte Berichterstattung nicht nötig ist.
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  • Kommentar von Lucien Moritz Esseiva, 3011 Bern
    Weiss gar nicht, was diese Heuchelei der Medien jetzt soll? Prince war musikalisch längst weg vom Fenster, seine grössten Erfolge liegen 20 und mehr Jahre zurück. In letzter Zeit ist er höchstens durch Konzertabsagen und überhöhte Ticketpreise aufgefallen. Wenn ich um jemanden ehrlich trauere, dann sind es Leute, die mir ganz nahestehen und sicherlich nicht irgendwelche Promis, die zwar viel Geld besassen, aber nicht wirklich glücklich waren und ihr heil in Alkohol, Drogen und Tabletten suchten.
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    1. Antwort von Jonathan Nagel, Zürich
      Sie haben Recht: Die Trauer um Prince ist ganz sicherlich nicht mit der um eine nahestehende Person vergleichbar. Doch über sein musikalisches Schaffen sollte man definitiv differenzierter schreiben! Ganz gezielt hat er Musik neben dem Komerz und der öffentlichen Wahrnehmung gemacht und dies auf einem einmaligen Niveau (schauen sie sich die Live-Aufnahmen an). Zudem hat er durchaus neuartiges gemacht in den letzten 20 Jahren. Aber halt eher "Kunst" als Komerz. Und Komerz sowieso auch als Kunst.
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