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Neue weibliche Comedy-Show Wie «Fun Fatale» die Schweizer Comedy-Welt erweitert

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Comedy aussieht, wenn sowohl die Mikrofone als auch Regiepult und Produktion komplett in Frauenhand liegen? Die Antwort gibt ab dem 3. Mai 2026 das neue SRF-Format «Fun Fatale». «Hallo SRF!» hat mit dem Team hinter den Kulissen gesprochen.

Sechs Frauen, die das Team hinter den Kulissen von «Fun Fatale» bilden, stehen auf der Bühne vor dem «Fun Fatale» Logo.
Legende: Das Team hinter den Kulissen (v.l.n.r.): Noemi Aeschlimann, Marike Löhr, Andrea Fischer Schulthess, Fabienne Hadorn, Simone Kern, Alexandra Steck SRF/Gian Vaitl

Gastgeberin Andrea Fischer Schulthess, Leiterin des Theaters Millers in Zürich, präsentiert mit «Fun Fatale» Highlights der weiblichen Stand-up-Szene. Von etablierten Schweizer Künstlerinnen wie Gülsha Adilji und Patti Basler bis hin zu internationalen Senkrechtstarterinnen wie Ana Lucía – insgesamt zwölf Comediennes aus der Schweiz und dem deutschsprachigen Ausland zeigen in vier Folgen ihre Bandbreite an Humor, Geschichten und Perspektiven.

Welche Comediennes sind bei «Fun Fatale» dabei?

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  • Folge 1, Sonntag, 3. Mai 2026: Patti Basler, Jane Mumford, Thelma Buabeng
  • Folge 2, Sonntag, 10. Mai 2026: Lara Stoll, Reena Krishnaraja, Tina Teubner
  • Folge 3, Sonntag, 17. Mai 2026: Anet Corti, Lisa Christ, Ana Lucía
  • Folge 4, Montag (Pfingsten), 25. Mai 2026: Gülsha Adilji, Jovana Nikic, Teresa Reichl

Pionierinnengeist hinter den Kulissen 

Abseits der Bühne, auf welcher die Mikrofone fest in Frauenhand liegen, setzt sich dieser Fokus fort: Die Zürcher Produktionsfirma Filmgerberei setzt von der Produzentin über die Regisseurin und Set-Runnerin bis zur Kamerafrau auf ein reines Frauenteam. Das Format entstand in Zusammenarbeit mit Regisseurin Fabienne Hadorn, Andrea Fischer Schulthess und Produzentin Marike Löhr. Seitens SRF waren die beiden Produzentinnen Alexandra Steck und Simone Kern vertreten.

Das Team ist sich einig, dass die rein weibliche Besetzung vor und hinter der Kamera zu einer besonderen Atmosphäre führt. Marike Löhr stellt fest: «Es geht interessanterweise etwas ruhiger zu und her – Stresssituationen erscheinen weniger hektisch.» Auch für Regisseurin Fabienne Hadorn war das rein weibliche Setting des Comedy-Formats ein besonderes Highlight: «Es fühlt sich an, als wäre man Teil einer Gruppe von Pionierinnen.»

Mehr Vielfalt für die Schweizer Comedy-Szene 

Hinter «Fun Fatale» steckt mehr als der Wunsch nach guter Unterhaltung am Sonntagabend – das Format soll ein bewusstes Statement zur Vielfalt der Schweizer Kulturszene setzen: Das Ziel der Produzentinnen ist es, «den talentierten Comediennes der Schweiz eine Bühne zu bieten und all ihre Facetten aufzuzeigen», erzählt Alexandra Steck. Vieles ergab sich dabei durch einen klassischen «Learning by Doing»-Prozess. Gemäss Noemi Aeschlimann, Showrunnerin und zuständig für die technische Regie, habe aber das ganze Team mit grosser Flexibilität darauf reagiert.

Während weibliche Kabarettistinnen in geschlechtergemischten Settings oft weniger Platz bekommen, bricht «Fun Fatale» mit dieser Dynamik: «Das Format bietet Comediennes die ganze Bühne und sorgt nebenbei für ein neues Normal», unterstreicht Martina Ziesack, Leitung Comedy & Satire bei SRF. Die neue Stand-up-Sendung bringt Innovation weit über den Bühnenrand und eröffnet bereits hinter den Kulissen neue kreative Perspektiven.

Ein Format für alle 

«Fun Fatale» ist ein Angebot für alle und stellt sich gegen das Klischee, dass Comedy von Frauen nur für Frauen attraktiv ist. Martina Ziesack bringt dies auf den Punkt: «‹Fun Fatale› zeigt, wie viel Potenzial in der weiblichen Comedy-Szene steckt und dass das Publikum längst bereit dafür ist.» 

«Fun Fatale»: ab dem 3. Mai 2026 sonntags um 21.40 Uhr auf SRF 1

«Fun Fatale» ; 

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