Atemberaubend schön: Kammermusik von Mozart und Franck

Wer würde nicht gerne einmal in den Kopf von WAM blicken? Um herauszufinden, wie Mozart es denn schaffte, diese spielerische Leichtigkeit und diesen Ernst zugleich in eine (fast) atemberaubende Balance zu bringen?

Symbol auf Rot
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Das ist Wunschdenken, uns bleibt nur der Blick von aussen. Und jenen zuzuhören, die diese Musik immer wieder erkunden. Wie in diesem Konzert der Tessiner Pianist Francesco Piemontesi und der französische Geiger Renaud Capuçon. Sie haben in ihrem Rezital an den Settimane Musicali di Ascona im vergangenen Herbst zwei Mozart-Violinsonaten mit DER Violinsonate von César Franck kombiniert. Denn im Gegensatz zu Mozart komponierte Franck nur eine einzige Violinsonate, die aber umso meisterlicher herausgekommen ist. Mit bestem Grund gehört dieses wunderbare Stück ins Kernrepertoire der französischen Kammermusik.

Wolfgang Amadé Mozart: Violinsonate A-Dur KV 305
Wolfgang Amadé Mozart: Violinsonate B-Dur KV 454
César Franck: Violinsonate A-Dur

Renaud Capuçon, Violine
Francesco Piemontesi, Klavier

Konzert vom 27. September 2019, Collegio Papio, Locarno (Settimane Musicali di Ascona)

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Roland Fleig