Beethovens Geniestreich: die «Ode an die Freude»

Bei vielen Orchestern hat es Tradition: Dass über Weihnachten und Neujahr besonders festliche Konzerte fürs Publikum gespielt werden. So auch in Amsterdam beim «Concertgebouworkest».

Symbol auf Rot
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Im berühmten «Concertgebouw», dem grössten Konzertsaal der Stadt, stand am Weihnachtstag nur gerade ein Werk auf dem Matinée-Programm, das somit ganz im Zeichen stand des im Jahr 2020 wohl meistgenannten Komponisten überhaupt: Ludwig van Beethoven.

Beethoven, vor 250 Jahren geboren, hat mit seiner neunten Sinfonie nicht nur eine Partitur geschrieben, die mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, die Aufführung dieser Musik passt zu ganz vielfältigen Anlässen: Zu einer Weihnachts-Matinée ebenso wie zu einem Sonntagnachmittags-Konzert am Radio. Schliesslich ist die in der «Ode an die Freude» formulierte Botschaft der universalen Verbrüderung (und auch Verschwesterung) nicht an Tages-Aktualitäten geknüpft, sondern eben: universal.

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Royal Concertgebouw Orchestra
Franz Welser-Möst, Leitung
Niederländischer Radiochor
Tamara Wilson, Sopran
Jennifer Johnston, Mezzosopran
Norbert Ernst, Tenor
Franz-Josef Selig, Bass

Konzert vom 25. Dezember 2019, Royal Concertgebouw, Amsterdam

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Valerio Benz