Camerata Bern: Auf amerikanischen Pfaden

Die Camerata Bern wandelt auf Pfaden der US-amerikanischen Musik: Von ländlicher Beschaulichkeit geht es bis zur cineastischen Traumfabrik.

Ein Saal mit Orchester, schwarz-weiss.
Bildlegende: Die Camerata Bern taucht musikalisch tief ein ins ländliche Amerika. ZVG

Aaron Copland ist der Klassiker der USA, der bei uns noch immer eher unbekannt ist. Tief ins ländliche Amerika führt uns seine Ballettmusik «Appalachian Spring», während sein Klarinettenkonzert (es ist Benny Goodman gewidmet) auch jazzig-grossstädtische Töne anschlägt.

Mit überraschenden Kontrasten geht es im zweiten Konzertteil weiter: Da lässt sich nachhören, dass Hitchcocks Filmmusik auch ohne Bilder bestens funktioniert, oder wir lernen den Free-Jazzer John Zorn von einer ungewohnt introvertierten Seite kennen. Und zum Schluss gibt es eine Einladung zum Tango-Tanzen.

Aaron Copland: Suite «Appalachian Spring»
Aaron Copland: Konzert für Klarinette, Klavier, Harfe und Streicher
Philip Glass: Streichquartett Nr. 3 «Mishima» (Fassung für Streichorchester)
Bernard Herrmann: Suite aus «Psycho»: Prelude, The murder
John Zorn: Kol Nidre (Fassung für Streichorchester)
Osvaldo Golijov: Last round

Camerata Bern
Daniel Bard, Violine und Leitung
Chen Halevi, Klarinette
Anna Adamik, Klavier
Vera Schnider, Harfe

Konzert vom 17. Januar 2016, Zentrum Paul Klee, Bern