Ein Musik-Mosaik mit der Camerata Zürich

Die schwedische Cellistin Carolina Öhmann hat sich besonders mit zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht. Mit dem Mondrian ensemble hat sie den renommierten Concours Nicati gewonnen und wurde 2018 auch mit dem Schweizer Musikpreis 2018 ausgezeichnet.

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Als Solistin bei der Camerata Zürich spielt sie zur Eröffnung eine romantische Rarität, die Serenade d-moll op.69 von Robert Volkmann. Dann lässt sie sich von der neuen Komposition des Welschschweizers Gérard Zinsstag zu virtuosen Effekten und fein ausmusizierten neuen Klängen herausfordern. Die Camerata Zürich greift den romantischen Faden der Ouverture auf mit Kammermusik und lässt das Konzert mit einem modernen Klassiker für Streichorchester ausklingen - das Concerto in Re hat Strawinsky 1946 urprünlich für ein Jubiläum des Basler Kammerorchesters unter Paul Sacher komponiert.

Robert Volkmann: Serenade Nr. 3 d-Moll op. 69 für Violoncello und Streicherorchester
Gérard Zinsstag: Camerata. 11 Mosaïques pour violoncelle, marimba basse et 15 cordes (Uraufführung)
Stephanie Haensler: Bearbeitung des Intermezzos op. 118/2 von Johannes Brahms für Streichquintett
Jean Sibelius: Impromptus op. 5 Nr. 5 und Nr. 6
Igor Stravinsky: Concerto in Re

Camerata Zürich
Igor Karsko und Jürg Henneberger, Leitung
Karolina Öhman, Violoncello

Konzert vom 29. September 2019, Konservatorium Zürich

Redaktion: Jenny Berg